Hilfswerk-Forderung an die neue Sozialministerin Haubner: Pflege muss Hauptthema werden - Hilfswerk bietet Zusammenarbeit an

Präsident Othmar Karas fordert konkrete Impulse durch neue Maßnahmen gegen den drohenden Pflegenotstand

Wien (OTS) - Anlässlich des Wechsels an der Spitze des Sozialministeriums erneuert Hilfswerk-Präsident Othmar Karas die Forderung, das Thema Pflege endlich als wichtigste sozialpolitische Herausforderung zu erkennen: "Ohne konkrete Impulse und neue Maßnahmen droht uns in kürzester Zeit der Pflegenotstand. Das Thema Pflege muss für die neue Ministerin oberste Priorität haben!" Dabei bietet das Hilfswerk als eine der größten Pflegeorganisationen Österreichs der Ministerin eine partnerschaftliche Zusammenarbeit an.

Konkret fordert das Hilfswerk die Einbeziehung der Pflege bei den Gesundheitsplattformen, eine automatische jährliche Valorisierung des Pflegegeldes und verstärkte Maßnahmen zur Entlastung pflegender Angehöriger. Dazu ist dringend eine verstärkter Ausbau der mobilen und teilstationären Betreuung, damit den Pflegebedürftigen rasch und flexibel geholfen werden kann. Bei der Ausbildung in den Sozialberufen und der gegenseitigen Anerkennung der Diplome mahnt das Hilfswerk die rasche Umsetzung der Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern ein, die die Sozialministerin vorantreiben sollte.

Schließlich wünscht sich Karas, dass Haubner wie ihr Vorgänger Haupt die Forderung nach Spendenabsetzbarkeit und die Aktivitäten der Hilfsorganisationen unterstützt.

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