VP-Roth ad LKW-Fahrverbot: Eine starke Absage - ab in die Sackgasse!

VP-Ottenschläger: Mit allen Betroffenen reden

Wien (OTS) - Der Alsergrunder Bezirksvorsteher-Stellvertreter, DI Gerhard Roth (ÖVP Wien), begrüßt die ablehnende Stellungnahme der MA 46 (Verkehrsorganisation) und von Stadtrat Schicker zum geforderten LKW-Fahrverbot im 9. Bezirk. "Wie haben die Kolleginnen und Kollegen von SPÖ und Grüne bereits bei der damaligen Sitzung im Bezirk auf die Unmöglichkeit dieser Forderung aufmerksam gemacht. Es war von vornherein klar, dass eine derartige Forderung abgelehnt werden würde." Es sei in einer Großstadt wie Wien eben kein Platz für "Insellösungen". "Wie sollen Zuliefere auf ein LKW-Fahrverbot reagieren? An der jeweiligen Bezirksgrenze in kleinere Laster umladen? Wer bezahlt diesen Mehraufwand? Wer verhindert die Lärmentwicklung beim Umladen?" fragt Roth. Die Kosten dafür werden wohl bei den Konsumenten hängen bleiben, Betriebe würden aus dem Bezirk abwandern, ist Roth überzeugt.

Auch der Bezirksparteiobmann der ÖVP-Josefstadt, Andreas Ottenschläger, zeigt sich nicht verwundert über die Ablehnung aus dem Rathaus. "Bei uns im Bezirk wurde die Forderung nach einem LKW-Fahrverbot von Grünen und SPÖ beschlossen. Auch sie haben nicht auf unsere Einwände gehört", so Ottenschläger. Die ÖVP Josefstadt habe damals vorgeschlagen, zuerst alle Möglichkeiten zu prüfen, mit allen Betroffenen an einem Tisch zu reden, um Lösungen abseits eines Fahrverbots zu finden. "Das wäre nicht viel anders, als eine 'Machbarkeitsstudie'",meint Ottenschläger weiter. Doch vor allem der SPÖ wäre die populistische Forderung nach einem LKW-Fahrverbot lieber gewesen.
Beiden Bezirkspolitkern sei die ernsthafte Arbeit im Bezirk wichtiger, als das kurzfristige, populistische Agieren. Beide würden nun in ihren Bezirken auf Gespräche mit Anrainern, Wirtschaftstreibenden und Vertretern der Klein- und Mittelbetriebe drängen. "Hier wird sich eine gemeinsame Lösung abseits von Verboten finden lassen" sind die ÖVP-Bezirksvertreter überzeugt.

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