ÖAAB-Hoch zu Scheed: Die Situation "schön reden" bringt niemandem etwas

"Der Landtagsabgeordnete Scheed schwelgt schon wieder in Selbstlob, und keiner weiss warum", so reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer auf die doch etwas durchsichtige Selbstbeweihräucherung des SPÖ-Politikers. Beim besten Willen kann man nicht aus den Wiener Arbeitsmarktdaten eine Entspannung der Situation herauslesen - so wie es Scheed tut.

Wenn man sieht, dass in Wien 54% der Arbeitslosen Notstandshilfe beziehen, im Bundeschnitt aber nur 39%, zeigt das, wie erfolgreich die Stadtregierung und der WAFF arbeiteten. "Das Projekt der wien.card würde aber das Problem beim Schopf packen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bereits im Berufsleben weiter qualifizieren, nicht erst dann, wenn es oft zu spät ist. "Die derzeitigen Maßnahmen des WAFF greifen eindeutig zu spät, eine solide Weiterqualifizierung muss flächendeckend früher erfolgen", so HOCH.

"Als Grundkapital zur Einführung der wien.card könnte man ja jene 600.000 Euro verwenden, die sich der WAFF zusätzlich für 2005 selbst unter dem Budgetposten Öffentlichkeitsarbeit gegeben hat - anlässlich der 10-Jahres Feiern des WAFF", so Hoch abschließend.

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