SJÖ: Bartenstein und Gehrer verspielen unsere Zukunft!

Bestehende Jugendarbeitslosigkeit unterstreicht Gleichgültigkeit der Bundesregierung gegenüber den Betroffenen

Wien (SK) Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) veranstaltete heute Montag vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit eine Medienaktion unter dem Motto "Bartenstein und Gehrer verspielen unsere Zukunft". Die Aktion
fand anlässlich einer Pressekonferenz der zwei MinisterInnen zur Zukunft der Lehrlingsausbildung statt. Ziel war es, auf die seit fünf Jahren steigende Jugendarbeitslosigkeit und die Untätigkeit der schwarz-blauen Bundesregierung aufmerksam zu machen. ****

Ludwig Dvorak, Vorsitzender der SJÖ, kritisiert, dass ÖVP und FPÖ zwar viel über Jugendbeschäftigung reden, letztendlich aber nichts tun. "Im Dezember 2004 waren mehr als 47.000 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren arbeitslos. Diese Zahl und die Arbeitslosenzahlen der vorangegangenen Jahre unterstreichen die Gleichgültigkeit dieser Bundesregierung während ihrer gesamten Tätigkeit gegenüber den Betroffenen. Vielleicht hat ja die Bildungsministerin in Anbetracht dieser Tatsache wieder einen bedeutungsvollen Ratschlag an die Jugend parat", so Dvorak am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Dvorak fordert Maßnahmen für die betroffenen Jugendlichen, um die Arbeitsmarktmisere zu bekämpfen: "Der Staat muss dafür sorgen, dass alle Jugendlichen eine qualitative Ausbildung erhalten, zum Beispiel in Form von öffentlichen Lehrwerkstätten. Finanziert soll dies mit einer Wertschöpfungsabgabe durch die Unternehmen werden, da diese ja auch von gut ausgebildeten Fachkräften profitieren."

Dvorak fordert weiters eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, um die vorhandene Arbeit fair zu verteilen: "Die fortschreitende Entwicklung in der Produktion muss allen Menschen zugute kommen, anstatt sich nur auf die Profite der Unternehmen niederzuschlagen. Es wird Zeit, die in den 1980er Jahren eingeschlafene Diskussion zur Arbeitzeitverkürzung wieder öffentlich aufleben zu lassen." (Schluss) cs/mp

Fotos der Aktion sind bei der SJÖ erhältlich.

Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 04, http://www.sjoe.at

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