ÖBB: Neue Lehrstellen ab 1. September 2005

Bewerbersuche soeben gestartet - Gespräche mit Bund, Ländern und AMS über Ausbildungsausmaß

Wien (OTS) - Am 1. September 2005 startet das neue Lehrjahr, die ÖBB haben mit der Suche nach Bewerbern begonnen. Gesucht wird für alle bereits bisher ausgebildeten Lehrberufe an allen bisherigen Standorten in Österreich - vom Speditionskaufmann bis zum Kraftfahrzeugtechniker, von Wien bis Feldkirch. Ausgebildet wird grundsätzlich für den eigenen Bedarf. Über ein weiterführendes Ausbildungsausmaß laufen jedoch derzeit Gespräche mit Bund, Ländern und AMS. Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Aufnahmewelle endet am 25. Februar.****

Breites Spektrum an gefragten Berufen

Zur Zeit befinden sich rund 1.300 Jugendliche in Ausbildung bei der Bahn. Mit Maschinenbautechnik, Maschinenfertigungstechnik, Mechatronik, Elektroanlagentechnik, Elektronik, Elektromaschinentechnik, Elektrobetriebstechnik, Elektroinstallationstechnik, Kommunikationstechnik und Nachrichtenelektronik, Kraftfahrzeugtechnik und Speditionskaufmann/frau werden moderne Berufsausbildungen auf höchstem Niveau angeboten. Sämtliche Ausbildungsstätten der ÖBB sind vom Wirtschaftsministerium "staatlich ausgezeichnete Ausbildungsbetriebe". Bei Lehrlingswettbewerben haben Lehrlinge der ÖBB in den letzten Jahren zahlreiche Medaillen errungen.

Lehrlingsaufnahme 2005

Die ÖBB suchen Mädchen und Burschen, die ab September 2005 zu qualifizierten Fachkräften in den genannten Berufen ausgebildet werden wollen. Genauere Informationen sowie den Bewerbungsbogen gibt es in der Career Lounge im Internet unter www.oebb.at oder telefonisch im Personalservicecenter unter der Telefonnummer 01-93000-34648 oder unter der e-mail Adresse christian.svoboda@p.oebb.at.

Berufsbegleitende duale Ausbildung

Die bei den ÖBB ausgebildeten Lehrberufe sind größtenteils "High Tech - Berufe" und benötigen zusätzlich zu den Handfertigkeiten ein hohes Maß an theoretischem Wissen. Die berufsbegleitende duale Ausbildung hat sich dabei als besonders erfolgreich erwiesen.

Die Jugendlichen durchlaufen mehrere, aufsteigende "Ausbildungsmodule": In den Lehrwerkstätten werden im Trockentraining die praktischen Fähigkeiten des Berufes vermittelt. Parallel dazu sind die Lehrwerkstätten aber auch Schulungsräume - in Gruppen wird an Ort und Stelle das zuvor Gelernte theoretisch fundiert. Der nächste Schritt ist "training on the job": die Lehrlinge werden zur Vertiefung und Perfektionierung des Gelernten ausgewählten Arbeitsgruppen in den einzelnen Bereichen zugeordnet. Das erworbene Können kann im echten Betrieb angewandt werden. Nach einem bestimmten Zeitraum werden sie wieder in die Lehrwerkstätte bzw. zum Jobtraining versetzt und der Prozess beginnt von Neuem.

Durch dieses System können die jungen Leute nicht nur relativ rasch praktisch arbeiten, die Lehrabschlussprüfungen werden außerdem von durchschnittlich 20 % der ÖBB Lehrlinge mit "Auszeichnung" absolviert. Durch die sehr vielseitige Ausbildung legen zudem viele Lehrlinge Lehrabschlussprüfungen in einem zweiten bzw. dritten verwandten Lehrberuf ab.

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