Neue Broschüre "Das Taxi Öffentlichen Personen Nahverkehr" präsentiert Erfolgsmodelle aus ganz Österreich

WKÖ-Fachverband für die Beförderungsgewerbe mit PKW präsentiert Einsatzmöglichkeiten von Taxi und Mietwagen für bedarfsgesteuerte Systeme im Öffentlichen Personen-Nahverkehr

Wien (PWK041) - Auf 20 Seiten stellt der Fachverband für die Beförderungsgewerbe mit PKW der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in der Broschüre "Das Taxi im ÖPNV. Richtig eingesetzt. Rund gelöst." Fallbeispiele, Argumente und Rechtsgrundlagen für den Einsatz von Taxis und Mietwagen im Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) vor. Neun ausgewählte Erfolgsmodelle aus allen Bundesländern in Wort und Bild, sowie Interviews mit Unternehmern, Projektbetreibern und Kunden stehen stellvertretend für viele andere ungenannte Systeme. "Alle Projekte unterstreichen die Rolle unseres Gewerbes als essenzieller Baustein im ÖPNV", sagt Fachverbandsobmann KommRat Michael Pammesberger. Seit 24. Jänner kann die Broschüre beim Wirtschaftskammer-Fachverband für die Beförderungsgewerbe mit PKW kostenlos unter Tel. 05 90 900-3171 oder per E-Mail unter taxi@wko.at bestellt werden.

Der wachsende Individualverkehr erfordere ÖPNV-Lösungen. "In Summe läuft der Trend in Österreich leider noch immer gegen den ÖPNV", bedauert Pammesberger. Der motorisierte Individualverkehr (MIV) wächst - speziell seit der Ostöffnung und EU-Integration Mitteleuropas - immer dynamischer. Infrastrukturangebote können da nicht immer mithalten, analysiert Österreichs oberster Taxiunternehmer: "Die Kommunen im urbanen und im ländlichen Raum sind deshalb gefordert, Verkehrsangebote mit mehr Mobilität bei nachhaltiger Nutzung vorhandener Ressourcen zu ermöglichen!" Eine aktuelle Analyse des WKÖ-Fachverbandes zeigt, dass in den erfolgreichsten österreichischen ÖPNV-Modellen der letzten 15 Jahre das Taxi vorwiegend als "Jugendtaxi", "Citytaxi" oder als "Anruf-Sammel-Taxi" eingesetzt wird. Die aktuellsten Zahlen dazu werden in der neuen Broschüre präsentiert.

Entscheidend für den Erfolg derartiger, bedarfsgesteuerter Verkehrsmodelle seien natürlich auch die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen, sagt Mag. Paul Blachnik, Geschäftsführer des Fachverbandes die Beförderungsgewerbe mit PKW: "Die erstmalige Definition des Anrufsammeltaxis in der Novelle des österreichischen Kraftfahrliniengesetzes 2000 war ein entscheidender Schritt dafür. Wir sehen jedoch die Notwendigkeit, die Einbindung der Taxi- und Mietwagenbranche in den ÖPNV weiter zu intensivieren." Damit solle den öffentlichen Linien keine Konkurrenz gemacht, sondern Raum für flexible und kundenorientierte Ergänzungsangebote geschaffen werden. Im Vordergrund müsse, so Pammesberger, neben der Kundengewinnung und Markterschließung auch die Kostenminimierung im innerstädtischen Verkehr stehen.

Für Kooperationen mit dem öffentlichen Personennahverkehr ist das konzessionierte Taxi- und Mietwagengewerbe gut geeignet - das zeigen die in der Broschüre "Das Taxi im ÖPNV. Richtig eingesetzt. Rund gelöst." vorgestellten Beispiele ganz deutlich. Im gesamtösterreichischen Verkehrssystem nehmen Taxis, aber auch Mietwagen einen fixen Platz ein, und leisten einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung des täglichen Verkehrsaufkommens im öffentlichen Personennahverkehr. Fachverbandsobmann Pammesberger:
"Wir wollen den Verantwortlichen in Ländern, Gemeinden und Gewerbebetrieben Entscheidungshilfen bieten, wenn es um die Etablierung innovativer Verkehrs-Lösungen geht. Egal, ob diese dann eigenständig oder im Verbund mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln realisiert werden."

Informationen über die Taxi- und Mietwagenbranche in Österreich:
Im Jahr 2003 wiesen die Aufzeichnungen der Wirtschaftskammern 7.045 Taxi- und 3.653 Mietwagenberechtigungen aus. Das bedeutet, dass die heimische Branche rund 10.000 Unternehmen umfasst. Im Durchschnitt kommen in Österreich auf 1.000 Personen knapp 2,7 Taxis und Mietwagen. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
FV für die Beförderungsgewerbe mit Pkw
Mag. Paul Blachnik
Tel.: (++43) 0590 900-3170
taxi@wko.at
http://wko.at/Presse

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