Edlinger begrüßt demokratische Entwicklung in der Ukraine

Wien (SK) Der frühere Finanzminister und Präsident der Österreichisch-Ukrainischen Gesellschaft, Rudolf Edlinger, begrüßt das Voranschreiten der demokratischen Entwicklung in der Ukraine und den Amtsantritt von Viktor Juschtschenko. Er fordert aber gleichzeitig auch die Europäische Union und die österreichische Außenpolitik auf, "die ausgestreckte Hand der Ukraine jetzt anzunehmen" und der Ukraine als Teil Europas neue Entwicklungsperspektiven zu geben, so Edlinger in einer Erklärung am Montag.****

Die Ukraine sei seit jeher mit der Geschichte und Kultur Europas aufs engste verbunden. Mit dem Zerfall der Sowjetunion und der Selbständigkeit der Ukraine 1991 entstand daher auch folgerichtig eine neue Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Ukraine. Es kamen zahlreiche Abkommen zustande, die beiden Seiten Nutzen brachten und die Perspektive einer weiteren Annäherung und Verbesserung des Lebens eröffneten. Edlinger erinnert unter anderem auch an die Abkommen zur Erhöhung der Sicherheit ukrainischer Atomkraftwerke, die nach der Katastrophe von Tschernobyl besondere Bedeutung für die EU haben. Mit der Erweiterung im Mai 2004 wurde die Ukraine zudem zu einem direkten Nachbarn der EU.

Die Ukraine habe, so Edlinger, rund um die Präsidentenwahlen eine wichtige demokratische Bewährungsprobe erfolgreich bestanden, wenngleich auf dem Weg zur Demokratisierung aller Lebensbereiche des Landes noch sehr viele Schritte zu gehen sind. "Ich erwarte jetzt von der österreichischen Außenpolitik aktive Schritte in Richtung der Ukraine, damit sich die Menschen in der Ukraine in ihrer Entscheidung bestätigt fühlen und damit der Wirtschaft und den Menschen unserer beiden Länder neue Zukunftsperspektiven gegeben werden", so Edlinger. (Schluss) ps/mp

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