Liesing arbeitet an einem Programm zur Senkung der Treibhausgase

Bezirksklimaschutzprogramm startet als Pilotprojekt in Liesing

Wien (SPW-K) - "Klimaschutz reicht von der Verantwortung ganzer Staaten und multinationaler Konzerne bis hin zu jedem Einzelnen. Wir wollen aufzeigen, wie man im täglichen Leben, bei der Stadtplanung und bei sinnvoller Nutzung von Verkehrsmitteln unmittelbar Umweltschutz betreiben kann, ohne Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen zu müssen", erklärt der Liesinger Bezirksvorsteher Manfred Wurm.

Der Bezirks-Umweltausschuss hat beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten. "Darin sollen Bezirksrätinnen und Bezirksräte, Expertinnen und Experten sowie engagierte Bezirksbewohnerinnen und -bewohner mitarbeiten", sagt Wurm. Anfang Februar wird es ein erstes Treffen geben. Unterstützt wird das Pilotprojekt von der Klimaschutzkoordinationsstelle der Stadt Wien.

Mögliche Bereiche, wo "im Kleinen" Umweltschutz betrieben werden kann, sind:
- die Strom- und Fernwärmeerzeugung: es könnte geprüft werden, ob es beispielsweise Betriebe gibt, deren Abwärme nutzbar wäre.
- der Wohnbereich: thermische Sanierungen von Wohnhäusern spart Heizenergie. Mit eigenen Veranstaltungen will Wurm auch den Liesinger Hausbesitzern die Nutzung von Sonnenenergie näher bringen, vor allem für die Warmwasseraufbereitung: "Die Hersteller von Solaranlagen könnten Siedlerverbänden und Kleingartenvereinen direkt erklären, wie solche Anlagen funktionieren und wie diese in Wien gefördert werden." - die Mobilität: Ausbau des öffentlichen Verkehrs überprüfen um BezirksbewohnerInnen den Umstieg vom Auto zu erleichtern.
- die Stadtverwaltung: effizientere Straßenbeleuchtung oder Umweltmanagement in öffentlichen Gebäuden. SchülerInnen könnten Projekte entwickeln, wie beispielsweise im eigenen Schulgebäude Energie gespart werden kann. "Außerdem kann man über Kinder die Idee des Energiesparens Erwachsenen näher bringen", sagt der Bezirksvorsteher.

"Das Bezirksklimaschutzprogramm soll einfache Tipps und Tricks aufzeigen, mit welchen Maßnahmen Energie gespart werden kann. Das entlässt die Großen und Mächtigen aber nicht aus ihrer Verantwortung", erklärt Bezirksvorsteher Wurm. Wenn sich das Pilotprojekt bewährt, kann es auch in anderen Bezirken umgesetzt werden, heißt es aus der Klimaschutzkoordinationsstelle der Stadt Wien. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 534 47 27-8194
Mobil: 0664/826 84 27
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001