GLASER: BUNDESBESCHAFFUNG WIRD REGIONALE WIRTSCHAFT KÜNFTIG GEZIELTER BERÜCKSICHTIGEN

Entsprechender Beschluss nächste Woche im Nationalrat - Bücher werden künftig nicht mehr zentral eingekauft

Wien, 21. Jänner 2005 (ÖVP-PK) "Mit der verstärkten Berücksichtigung von Klein- und Mittelbetrieben im öffentlichen Beschaffungswesen hat sich der Nationalrat erst im Dezember befasst. Der zuständige Finanzausschuss hat eine Aufforderung an den Finanzminister verabschiedet, bei der öffentlichen Auftragsvergabe regionale Anbieter sowie Klein- und Mittelbetriebe in besonderer Weise zu berücksichtigen. Kommende Woche wird diese Entschließung im Nationalratsplenum behandelt." Mit diesen Worten reagierte ÖVP-Abg. Franz Glaser auf die heutigen Aussagen seines SPÖ-Kollegen Kaipel. ****

Damit sei gewährleistet, dass bei künftigen Auftragsvergaben oder Vertragsverlängerungen auch die Interessen der regionalen Wirtschaft in angemessener Weise gewahrt werden. "Zusätzlich hat der Finanzausschuss beschlossen, dass Bücher und Sachbücher überhaupt aus der Liste jener Waren gestrichen werden, die über die Bundesbeschaffungsagentur angekauft werden. Die für das Kulturgut Buch essentielle Preisbindung wird damit auch in Zukunft ihre wichtige Funktion erfüllen", zeigte sich Glaser überzeugt. (Schluss)

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