Prammer zur Einkommensschere in Oberösterreich: Forderungen endlich ernst nehmen

Wien (SK) Barbara Prammer, SPÖ Bundesfrauenvorsitzende und Landesfrauenvorsitzende von Oberösterreich zeigt sich über die drastisch wachsende Einkommensschere in Oberösterreich besorgt. Dass sich die Einkommenssituation der Frauen von 1999 bis 2003 in allen oberösterreichischen Bezirken derart verschlechtert habe, müsse die Landesregierung endlich zum Handeln bewegen, so Prammer am Freitag gegenüber dem SPÖ Pressedienst. ****

Die wachsende Einkommensschere sei symptomatisch für die Entwicklung in ganz Österreich, meinte Prammer. Dass Oberösterreich nun auf den vorletzten Platz in der Statistik abgerutscht ist, sei für sie besonders besorgniserregend. Als einige Ursachen für die unfaire Einkommenssituation von Frauen nannte Prammer: die immer noch schlechtere Bewertung der Arbeit, die Frauen leisten - auch bei gleicher und gleichwertiger Tätigkeit; Unterbrechungen in der Berufslaufbahn; Schwierigkeiten, die Frauen bei ihrem Wiedereinstieg vorfinden und die Tatsache, dass Frauen wieder verstärkt gesellschaftlichen Vorbehalten begegnen.

"Die Erwerbseinkommen von Frauen und Männern müssen endlich angeglichen werden. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass immer mehr Arbeitsplätze entstehen, die schlecht entlohnt und arbeits- und sozialrechtlich unzureichend abgesichert sind", so Prammer abschließend. (Schluss) up/mm

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