Glawischnig kritisiert Atompläne von Silvio Berlusconi

Außenminister soll Protestnote schicken

Wien (OTS) - "Es wäre aberwitzig, wenn der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi nun einen Wiedereinstieg in die Atomkraft überlegt, nachdem die Mehrheit der EU-Staaten im Aussteigen begriffen ist. Atomkraftwerke sind eine Hochrisikotechnologie. Sie gefährden nicht nur die eigenen BürgerInnen, sondern auch jene der angrenzenden Staaten, wie man am Beispiel Tschernobyl erfahren musste", so Eva Glawischnig, stv. Bundes- und Umweltsprecherin der Grünen. Zudem sei ein Volksentscheid auch von Herrn Berlusconi zu respektieren.

Gerade Italien als südlicher Staate wäre außerdem prädestiniert dafür, alternative Energieformen wie Sonnen- oder Windenergie auszubauen. "Ich fordere die Außenministerin auf, eine scharfe Protestnote an Berlusconi zu schicken", so Glawischnig.

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