Wirtschaftsbund: Liberalisierung des Postmarktes und Öffnung für Private

Wien (OTS) - Die verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die verschärfte Universaldienstverordnung nimmt heute, Freitag, der Österreichische Wirtschaftsbund zum Anlass, neuerlich auf eine rasche Postmarkt-Liberalisierung zu drängen. "Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass sich die Diskussion über die Schließungspläne der Post weiter im Kreis dreht. Aus unserer Sicht ist eine rasche Öffnung des Postmarktes für private Anbieter und ein freier Markt in dem eine wettbewerbsfähige Post als starkes Unternehmen teilnimmt, wünschenswert", teilte dazu der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf mit. ****

Nötig dafür sei es, einen unabhängigen Regulator zu schaffen und Privaten die Möglichkeit zum Erwerb von Lizenzen zu geben. Zudem sollte ein freier Teilleistungszugang bei der Annahme, beim Sortieren, Transport und der Zustellung, bestehen. Dies würde dazu führen, dass Unternehmen, die derartige Teilleistungen erbringen, vom Regulator festgelegte Rabatte erhielten.

"Es könnte ein moderner und innovativer Postmarkt entstehen, von dem Impulse für die ganze Wirtschaft ausgehen. Andere Länder, wie etwa Schweden, haben bereits bewiesen, welches Potenzial in einem freien Postmarkt steckt und welche Wachstumsmöglichkeiten er bieten kann und dabei trotzdem die flächendeckende Versorgung der Kunden nicht verloren geht", schloss Kopf.

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