AK: Nach neuem Siemens-Angebot für VA Tech sind ÖIAG-Chefs und Fi-nanzminister Grasser reif für den Rücktritt

Linz (OTS) - "Die ÖIAG-Chefs und Finanzminister Grasser wären vor einigen Tagen bereit gewesen, die VA Tech Aktien um 55 Euro pro Stück an Siemens zu verscherbeln. Nach dem neuen Angebot von Siemens sind sie jetzt rücktrittsreif", kommentiert AK-Präsident Kalliauer die jüngsten Vorkommnisse rund um die VA Tech. "Grasser und Co hätten immerhin freiwillig auf mehr als 20 Millionen Euro verzichtet - Geld, dass dem österreichischen Steuerzahler gehört!"

"Es ist jetzt die Frage zu stellen, was die Verantwortlichen dazu getrieben hat, einen derart unter den offensichtlichen Möglichkeiten liegenden Preis von 55 Euro zu akzeptieren", so der Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich, Dr. Johann Kalliauer. "Siemens bietet jetzt 65 Euro pro Aktie, der Unterschied macht mehr als 20 Millionen Euro aus."

"Mit der Erhöhung des Angebots durch Siemens wird die verfehlte Politik der Bundesregierung und der ÖIAG wieder einmal deutlich", so Kalliauer weiter. "Die Verantwortlichen sollten jetzt ihren Hut nehmen." Kalliauer wiederholt auch seine Kritik, das die Kapitalvertreter des ÖIAG-Aufsichtsrats beim Verkauf an Siemens gegen zahlreiche Punkte der Privatisierungsvorgaben der Regierung verstoßen hätten - wie etwa gegen die gebotene Erhaltung der Konzernzentrale oder die Einheit des Unternehmens.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich
Kommunikation
Tel.: (0732) 6906-2187
norbert.ramp@ak-ooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKO0001