Außenministerin Plassnik bei OÖ Landeshauptmann Pühringer: Dank für Unterstützung der Flutopfer

Unterstützen Ambitionen Oberösterreichs bei Temelin und Regionalförderung

Linz (OTS) - Außenministerin Plassnik ist heute zum einem Arbeitstreffen mit dem oberösterreichischen Landeshauptmann Pühringer und den Spitzen des Landes Oberösterreich zusammengetroffen. Die Außenministerin hob dabei die positive Entwicklung Oberösterreichs durch den Beitritt zur europäischen Union und die Erweiterung hervor. Oberösterreich habe sich vorbildlich auf die Herausforderungen im neuen Europa eingestellt.

"Oberösterreich ist schuldenfrei, hat die höchste Beschäftigungsquote in Österreich, das Land hat sich zu einem hervorragenden zukunftsfesten Wirtschaftsstandort entwickelt", so Plassnik. Die Ministerin hob auch hervor, dass Oberösterreich seine Traditionen und seine regionale Identität nicht aufgegeben habe. "Es zeigt sich, dass Heimatverbundenheit und Weltoffenheit keine Gegensätze sind, sondern dass sie einander harmonisch ergänzen können", so Plassnik.

Die wirtschaftlichen Erfolge seien die Grundlage für Solidarität und Engagement daheim und in der Welt. "So schafft man soziale Nähe und Wärme."

Gerade in den vergangenen Wochen habe sich die Solidarität der Oberösterreicher gezeigt, die mehr als 1,7 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien gespendet haben. Die Ministerin begrüßte ausdrücklich das von Oberösterreich finanzierte Projekt der Minenräumung auf Sri Lanka. "Erst dieses Projekt ermöglicht die Errichtung von Siedlungen und Schulen in Gebieten die bisher unbewohnbar waren."

Österreich werde oberösterreichische Anliegen auf internationaler Ebene weiter unterstützen. Dies gelte sowohl für die gentechnikfreie Landwirtschaft und als auch für die weiteren Verhandlungen zur Regionalförderung. Auch die Frage des Atomkraftwerks Temelin wurde erörtert. Plassnik versicherte, sich auch weiterhin mit den tschechischen Partnern für die Sicherheit des Kraftwerks einzusetzen. Darüber hinaus werde Österreich weiter darauf hinweisen, dass die Nulloption die sicherere und wirtschaftlich sinnvollere Form der Problemlösung sei.

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