Darabos: ÖVP möge lieber die eigenen Vergangenheit aufarbeiten, als der Sozialdemokratie Retropolitik vorzuwerfen

Wien (SK) "Herr Lopatka kann den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen. Anstatt sich um die Befindlichkeit der Sozialdemokratie zu kümmern, wäre es wesentlich angebrachter, sich darum zu bemühen, dass die ÖVP sich ihrer eigenen unaufgearbeiteten Vergangenheit stellt", konterte am Donnerstag SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos auf den Vorwurf Lopatkas, die SPÖ betreibe Retropolitik. "Gerade die Sozialdemokratie ist es, die in allen wichtigen Bereichen, wie der Wirtschaftspolitik, der Sozialpolitik oder der Bildungspolitik klare Konzepte auf den Tisch gelegt hat, während die ÖVP mit Budgetdefizit, Rekordarbeitslosigkeit und Chefarztpflicht-Desaster von einem Flop zum nächsten taumelt", so Darabos gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

Neben der konzeptionellen Arbeit, um Österreich bei Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktdaten unter die Top-Fünf zu bringen, hat sich die Sozialdemokratie auch der schonungslosen Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit gestellt. "Im Gegensatz zur ÖVP, die vor der Wahrheit die Augen verschließt - wohl um die Republik-Jubelfeiern besser genießen zu können und Unbeflecktheit vorzugaukeln - zeigt die SPÖ Verantwortung für Österreichs Vergangenheit und Zukunft", so Darabos abschließend. (Schluss) up

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