Uni-Zugang: Schlussanträge für Gehrer kein Grund für übereilte Maßnahmen

Bildungsministerin möchte freien Studienzugang erhalten

Wien (OTS)- Kein Grund für übereilte Maßnahmen sind für Bildungsministerin Elisabeth Gehrer die Schlussanträge des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofes. "Der Generalanwalt hat heute seine Schlussanträge präsentiert. Der europäische Gerichtshof wird frühestens in zwei Monaten entscheiden", stellte Gehrer fest.

In Deutschland gibt es bei 7 Studienrichtungen einen Numerus Clausus. Für Österreich bedeutet das, dass von rund 170 Studienrichtungen lediglich diese 7 betroffen sind. In allen anderen Studienrichtungen können deutsche Abiturienten schon jetzt ohne Einschränkung ein Studium in Österreich beginnen. Gehrer verwies darauf, dass es in den vergangenen zehn Jahren keine einzige Individualklage gegeben habe. Dies lässt vermuten, dass sich der Ansturm deutscher Studierender an die österreichischen Universitäten in Grenzen halten werde.

"Da es frühestens im März ein Urteil gibt, ist es nicht zweckmäßig, übereilte Maßnahmen zu setzen", so Gehrer. Grundsätzlich halte sie es für nicht richtig, in einer Panikreaktion verschärfte Einstiegsvoraussetzungen zu machen. Die Einführung eines Numerus Clausus an den österreichischen Universitäten lehnt Gehrer ab.

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