Blecha zieht positive Bilanz über die Seniorkom-Tour

Das Internet ist für alle da

Wien (SK) In einer Pressekonferenz am Donnerstag zogen Karl Blecha und Stefan Knafl, die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates, Renate Brauner, Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin, Gerlinde Zehetner, Sprecherin des ECHO Medienhauses, gemeinsam mit Martin Schmutz, Vertriebsleiter von Telekom Austria, Martin Bredl, Unternehmenssprecher von Telekom Austria, und Thomas Lutz, Unternehmenssprecher von Microsoft Österreich, positive Bilanz über die vor zwei Jahren initiierte Aktion "Seniorkom.at", die nun in ihr drittes Jahr startet. "Mit dieser Internetsensibilisierungs-Initiative haben wir unser erstes Ziel erreicht, wir haben die neuen Medien den Senioren näher bringen können. Das Internet ist für alle da", so Blecha. ****

"Ich bin stolz, dass Wien hinsichtlich der Seniorenpolitik eine Vorreiterrolle übernehmen konnte", betonte Brauner und verwies damit auf den großen Erfolg der Seniorkom-Tour in Wien und deren Ausweitung auf weitere Landeshauptstädte.

Bei den Seniorkom-Schnuppertagen in 22 Wiener Bezirken informierten sich 2004 rund 12.000 Senioren über die Nutzung von Internet und E-Mail. Ab Februar 2005 haben Senioren die Möglichkeit bei den Auftaktveranstaltungen in den Landeshauptstädten gratis das Informationsangebot zu konsumieren. "Wir möchten auf dieser Regionaltour die Handhabung des Internets erläutern und eventuelle Eintrittsbarrieren überwinden helfen", so Schmutz.

"Die neuen Technologien haben in den letzten Jahren zunehmend zu einer Spaltung der Gesellschaft geführt. Gerade eine so aktive und interessierte Bevölkerungsgruppe wie die Senioren darf nicht an den Rand der Informationsgesellschaft gedrängt werden. Mit der Unterstützung von Unternehmen wie Microsoft Österreich und Telekom Austria gelingt es uns, möglichst viele ältere Menschen für neue Technologien zu begeistern", erklärt Blecha. Microsoft Österreich sponsert im Rahmen von Seniorkom eine eigene Trainingsinitiative, um den Senioren die Scheu vor dem Umgang mit dem Computer zu nehmen, und zudem bietet Microsoft Österreich eine ermäßigte Version von Microsoft Office 2003 speziell für die Zielgruppe Senioren an. Um eine digitale Zwei-Klassen-Gesellschaft zu verhindern, habe auch die Telekom Austria durch ein "3-Stufen-Modell" beigetragen, so Schmutz. "Wir informieren, sind auf Messen vertreten und bieten Schulungen für Senioren an", erläutert Schmutz.

Vor allem auf die verschiedenen Möglichkeiten, die das Internet Senioren bietet, ging zudem Knafl ein. "Senioren können sich eine Vielzahl von Behördenwegen ersparen, aber das Internet bietet auch eine Möglichkeit, ältere Menschen aus ihrer Isolation zu holen", so Knafl. Knafls Anliegen sei es vor allem dafür zu sorgen, dass Senioren nicht ausgeschlossen werden, und dazu "wäre es notwendig die bestehenden Barrieren zu beseitigen". Knafl begrüßt vor allem die verstärkte Seniorkom-Offensive 2005 in den Bundesländern, um österreichweit so viele ältere Menschen wie möglich an das Internet heranzuführen.

Seniorkom-Leiterin Zehetner betonte, dass die Senioren die am stärksten wachsende Gruppe im Internet sei. Im Jahr 2004 stieg der Anteil an Internetnutzern bei den 65- bis 74-Jährigen um 6 Prozent und bei den 55- bis 64-Jährigen sogar um 8,3 Prozent. Zehetner verwies zudem auf die von Senioren für Senioren gestaltete Internetseite www.seniorkom.at. "Seit Mai 2004 haben sich 1.000 Mitglieder registriert, die ihr Internetportal aktiv mitgestalten können. Senioren wollen genauso chatten, spezielle Vorteile als Community-Mitglieder genießen und Leute kennenlernen. Die Anforderungen der älteren Generation an das Internet unterscheiden sich nicht so sehr von denen der Jugendlichen", so Zehetner abschließend. (Schluss) aa

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