ARBÖ: Daten belegen: Feinstaub hat viele Ursachen

Diesel-Pkw verursachen nur 5,37 Prozent der gesamten Feinstaubemissionen

Wien (OTS) - Der Feinstaub hat viele Ursachen: Von 47.250 Tonnen Feinstaub entfielen im Jahr 2002 lediglich 2.542 Tonnen auf Diesel-Pkw (siehe Graphik). Das sind nur 5,37 Prozent der gesamten Feinstaub-Emissionen, informiert der ARBÖ auf Basis der Zahlen des Umweltbundesamtes. Viel größer sind die Feinstaubemissionen von Industrie, Landwirtschaft und Haushalten.

Unter Feinstaub (PM 10) versteht man Partikel mit einem Durchmesser von weniger als zehn Mikrometer. Nimmt man als Basis nicht die gesamten Feinstaubemissionen, sondern ausschließlich jene 21.697 Tonnen Feinstaub, die durch Verbrennung zustande kommen, so kommen alle Diesel-Pkw zusammen auf einen Anteil von 11,7 Prozent, präzisiert der ARBÖ. Auch hier stellen Kleinverbraucher, Industrie und Landwirtschaft eine weitaus wichtigere Verursachergruppe dar als Diesel-Pkw.

"Maßnahmen gegen Feinstaub müssen auf Basis der korrekten Fakten ergriffen werden", fordert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar. Der Einsatz moderner Technologie müsse europaweit erfolgen, wie etwa die verpflichtende Einführung von Partikelfilter in Neuwagen. Hier ist Brüssel am Zug. Der ARBÖ spricht sich gegen österreichische Insellösungen wie "autofreie" Tage aus, die nicht von verursachergerechten Voraussetzungen ausgehen.

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