DNA-Tests: Scheibner: Maßnahme für mehr Sicherheit in Österreich

FPÖ-Klubobmann fordert ernsthafte Diskussion

Wien, 2005-01-20 (fpd) - FPÖ-Klubobmann Herbert Scheibner steht dem Vorschlag des freiheitlichen Generalsekretärs Uwe Scheuch nach verpflichtenden DNA-Test bei Straftätern und straffällig gewordenen Asylwerbern positiv gegenüber. Dies würde auch präventiven Charakter haben. ****

Scheibner forderte, ernsthaft über diese Idee zu diskutieren. Es gehe hierbei um eine Maßnahme für mehr Sicherheit in Österreich. Der DNA-Test müsse zum Regelfall bei den erkennungsdienstlichen Maßnahmen der Polizei werden. Dadurch werde es auch zu einer weiteren Steigerung der Aufklärungsquote kommen, die in Österreich mit 39 Prozent zwar überdurchschnittlich sei, in England aber, wo sehr umfassend mit DNA-Tests gearbeitet werde, bei 48 Prozent liege. Von 1.1.2003 bis 31.12.2003 seien 10.766 Mundhöhlenabstriche gemacht worden, obwohl laut Sicherheitsbericht 2003 über 22.000 Verbrechen begangen worden seien, bei denen ein DNA-Test zur Aufklärung beigetragen hätte. (Schluß)

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