Leichtfried: Mehr Fahrgastrechte auf EU-Schiene

Entschädigungen auch für Pendler gefordert

Wien (SK) Mit einer Verordnung für den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr will die EU künftig deutliche qualitative Verbesserung beim Schienenverkehr erreichen sowie den Fahrgästen mehr Rechte einräumen. ****

SPÖ-Europaabgeordneter Jörg Leichtfried, Mitglied des Verkehrsausschusses, zeigt sich über die gestrigen Ausschussdiskussionen, wo sich eine Einigung abzeichnete, zufrieden:
"Die Verordnung wird eine erhebliche Qualitätssteigerung für Passagiere und mehr KonsumentInnenschutz bringen. Konkret geht es vor allem um behindertengerechte Bedingungen, Entschädigungen für Verspätungen und konsumentenfreundliche Verbesserungen im Kartenverkauf".

Bei zwei wesentlichen Punkten fordert Leichtfried noch Veränderungen:
"Die neuen Fahrgastrechte sollten nicht nur im grenzüberschreitenden

Zugverkehr gelten. National reisende Passagiere dürfen durch die Verordnung keinesfalls schlechtergestellt werden."

Weiters müsse gesichert sein, dass auch den Benutzern von Dauerkarten Entschädigungen zustehen. "Hier geht es vor allem um die Berufspendler, die bei regelmäßigen Verspätungen bzw. qualitativ minderwertigen Bahnverhältnissen ebenfalls unter den Geltungsbereich der Verordnung fallen sollten", schloss der Europaabgeordnete. (Schluss) wf/mm

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