Abtreibungsdiskussion: Empörung der Kärntner SP-Gesundheitssprecherin

Prettner: Die verweigerte Kostenübernahme der Abtreibung eines todgeweihten Kindes in Oberösterreich stellt das gesamte Gesundheitssystem in Österreich in Frage

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Gesundheitssprecherin der
Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, LAbg. Beate Prettner, zeigte sich am Donnerstag empört über die Entscheidung der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), die Kosten für die Abtreibung eines todgeweihten Kindes in Oberösterreich nicht zu übernehmen. "Wozu gibt es in Österreich die Möglichkeit der Pränataldiagnostik bzw. den Mutter-Kind-Pass, wenn man sich mit daraus ergebenden Konsequenzen in eine moralische, ethische oder juristische Diskussion begibt?", fragt sich Prettner.

Werdende Mütter und Vater hätten heute in Mitteleuropa das Bedürfnis und auch das Recht, maximale Sicherheit zu haben, Elternteil eines gesunden Kindes zu werden, so Prettner. "Die Entscheidung der SVB stellt für mich einen eklatanten Rückschritt dar und führt ausschließlich zu einer weiteren Verunsicherung jener Frauen, die in solchen Situationen ohnehin einem enormen Gewissenskonflikt ausgesetzt sind", so Prettner.

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