Neue Impulse der Regionalentwicklung im Industrieviertel

Standortentwicklung und Standortkooperationen

St. Pölten (NLK) - Laut dem letzten Newsletter des Regionalen Entwicklungsverbandes Industrieviertel werden derzeit im einwohnerreichsten Landesviertel eine Reihe von Maßnahmen in den Bereichen Standortentwicklung und -kooperationen, EU-Integrationsprozess sowie Bildung von Netzwerken und Netzwerkprojekten umgesetzt.

So werden im Rahmen des "Regionalwirtschaftlichen Aktionsprogramms Industrieviertel" in den Bezirken Wiener Neustadt und Baden die bestehenden Betriebsbaugebiete auf Basis des neuen Gewerbe- und Industrieflächen-Raumordnungsprogramms evaluiert, um in Folge interkommunale Standortmarketing-Kooperationen bilden zu können. Der Start dazu soll im Frühjahr erfolgen.

Bereits im Februar wird es ein Treffen der Stadtgemeinden der Region zum Thema Orts- und Stadtmarketingverbund Industrieviertel geben, bei dem es um die Zusammenarbeit bei der Abstimmung von Veranstaltungen, gemeinsame Marketingmaßnahmen sowie gemeinsame Qualitätssicherung bei Fördereinreichungen gehen soll.

Mitte April wird im Wiener Rathaus auf einer zweitägigen öffentlichen Fachkonferenz das Stadt-Umland-Management (SUM) von Wiener Randbezirken und angrenzenden niederösterreichischen Gemeinden in den Bereichen regionaler Einzelhandel, Kooperation im Schulbereich, öffentlicher Verkehr und Grünraum diskutiert.

Zudem ist derzeit auch ein "Regionaler Flächenwidmungsplan" für das Umland von Bratislava im Entstehen. Damit soll die gemeinsame Entwicklung von Bratislava und den Umlandgemeinden auf österreichischem Gebiet gewährleistet bzw. gesteuert werden. Beteiligt sind in Niederösterreich die Gemeinden Bad Deutsch-Altenburg, Hainburg, Prellenkirchen, Wolfsthal, Berg und Hundsheim.

Im Hinblick auf die Vorbereitung für den 2005 angestrebten Antrag auf Anerkennung des Wienerwaldes als Biosphärenpark gemäß den internationalen Richtlinien bei der UNESCO wird für alle Bürgermeister und Gemeindevertreter aus dem Planungsgebiet eine Informationsveranstaltung zum Stand der Planungen im Frühjahr 2005 vorbereitet.

Schließlich gibt es bis 10. Mai wieder die Möglichkeit zu Einreichungen bezüglich einer Förderung aus dem Entwicklungsfonds für Kleinregionen für innovative und interkommunale Zusammenarbeit.

Nähere Informationen beim Regionalen Entwicklungsverband Industrieviertel unter 02622/271 56, e-mail office@industrieviertel.at, www.industrieviertel.at.

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