LR Schmid: Erfolgreichen Weg gemeinsam fortsetzen

LR Schmid lud zum Neujahrsempfang für Frauen

Götzis (VLK) - Gestern, Mittwoch 19. Jänner, fand auf Einladung von Landesrätin Greti Schmid der bereits zur Tradition gewordene Neujahrsempfang für Frauen statt. In ihrer Begrüßungsrede ging die Landesrätin auf die Schwerpunkte 2005 ein: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der damit verbundene weitere bedarfsgerechte Ausbau einer qualitativ guten und flexiblen Kinder- und Schülerbetreuung, die Verringerung der Einkommensschere zwischen Frauen und Männern, sowie die Bundesthemen steuerliche Absetzbarkeit der Kinder- und Altenbetreuung und das Pensionssplitting. Schmid lud die Frauen ein, "den bisher erfolgreichen Weg auch im neuen Jahr gemeinsam fortzusetzen."

Wie die Landesrätin betonte, werde von Seiten des Landes alles unternommen, um die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern. So werden die bewährten Projekte wie "Meine Zeit. Meine Chance", der Wettbewerb "Familienfreundliche Betriebe" und F&Mpower fortgesetzt sowie durch neue Projekte wie das Equal-Projekt zur Reduzierung der Einkommensschere ergänzt. Ein Schwerpunkt in dieser Thematik bildet weiterhin der weitere bedarfsgerechte Ausbau der Kinder- und Schülerbetreuung, "dabei dürfen wir das Wohl und die Bedürfnisse der Kinder nicht vergessen", so Landesrätin Schmid.

Steuerliche Entlastung von Familien

Aber auch Bundesthemen will die Landesrätin vorantreiben: dazu gehören die steuerliche Entlastung von Familien und die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit der häuslichen Kinder- und Altenbetreuung sowie einer Haushaltshilfe. Die Vorteile liegen auf der Hand: Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, die sozialrechtliche Absicherung von Frauen, die Vermeidung von Schwarzarbeit und vor allem die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Speziell in der Altenbetreuung, die vorwiegend den Frauen obliegt, ist es wichtig, dass Frauen ihre Erwerbsarbeit nicht aufgeben müssen, sondern mit Hilfe der häuslichen Unterstützung, die durch eine steuerliche Erleichterung auch finanzierbar wird, ihrem Beruf weiterhin nachgehen können", so Schmid. Wie die Landesrätin betonte, werde sie sich auf Bundesebene dafür einsetzen, diese steuerliche Absetzbarkeit voranzutreiben. Ein großes Anliegen ist der Landesrätin auch die existenzielle Absicherung von Frauen im Hinblick auf die Pensionen, gerade im Scheidungsfall. Die Landesrätin setzt hier auf ein verpflichtendes und nicht nur freiwilliges Pensionssplitting.

Wichtig ist der Landesrätin, dass Frauen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens vertreten sind. "Damit Fraueninteressen besser vertreten werden, brauchen wir mehr Frauen in allen wichtigen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen des öffentlichen Lebens. Dabei müssen wir Frauen uns unterstützen und solidarisieren," so Schmid.

Referat

Im Rahmen des Neujahrsempfangs hielt Zita Küng, Juristin und Gender Mainstreaming-Expertin aus Zürich einen Vortrag zum Thema "Frauen sind verschieden - Frauen sind gleich". Ihr Fazit: Frauen sollen sich ihrer unterschiedlichen Interessen bewusst sein und das auch nützen - die Orientierung an den eigenen Bedürfnissen ist richtig. Laut Küng ist es wichtig, "dass Frauen ihre Bedürfnisse aushandeln", es müsse sich materiall etwas zu Gunsten der Frauen verändern, so Küng.

Alle Projekte des Frauenreferates im Amt der Vorarlberger Landesregierung sind im Detail unter www.vorarlberg.at/frauen nachzulesen, weitere Informationen gibt es auch unter der Telefonnummer 05574/511-24113.

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20136
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0004