AK zu Spielberg-Desaster: Retten, was zu retten ist

Graz (OTS) - "Retten, was zu retten ist": Nach diesem Motto
fordert AK-Präsident Walter Rotschädl das Land Steiermark auf, umgehend eine Betreibergesellschaft zu gründen, die die Planungen für Spielberg weiterführt. "Nach den vermurksten Genehmigungsverfahren für das Red-Bull-Projekt ist es das Land der Region schuldig, die Planungen für ein genehmigungsfähiges Projekt voran zu treiben und alternative Investoren dafür zu interessieren", erinnert Rotschädl Landeshauptmann Klasnic an ihr Versprechen, es werde "ein Projekt Spielberg geben". Als mögliche Ansprechpartner sieht Rotschädl die auch in der Öffentlichkeit bereits als Red-Bull-Partner genannten Konzerne, wie beispielsweise VW oder den EADS-Konzern im Zuge der Abfangjäger-Kompensationsgeschäfte.

Grundsätzlich müssen nach Ansicht Rotschädls die Genehmigungsbehörden Lehren aus dem Spielberg-Desaster ziehen: "Eine behördenübergreifende professionelle Projektbegleitung ist notwendig". Im Interesse des Wirtschaftsstandortes und der damit verbundenen Arbeitsplätze müsse alles unternommen werden, um den fatalen Eindruck, dass in der Steiermark nichts mehr gehe, zu entkräften.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Steiermark
Berndt Heidorn
Tel.: 0664/21 00 290, 0316/77 99/2204
berndt.heidorn@akstmk.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKS0001