Bösch fordert Ende der Debatte über die Verkürzung von Wehr- und Zivildienst

Militärische und soziale Sicherheit muß aufrecht erhalten bleiben

Wien (OTS) - Der freiheitliche Wehrsprecher und Klubobmannstellvertreter, Dr. Reinhard E. Bösch, sieht sich in seiner Position, die Dauer des Grundwehrdienstes vorläufig bei acht Monaten zu belassen, durch die jüngste Debatte über den Zivildienst und dessen Verkürzung, bestätigt. Bösch stützt sich unter anderem auf die Aussage des Präsidenten des österreichischen Roten Kreuzes, Fredy Meyer, welcher klargestellt habe, daß bei einer Verkürzung der Zivildienstdauer auf unter neun Monate keine Blaulichtorganisation mehr Zivildiener aufnehmen würde. ****

Durch eine übereilte Verkürzung des Wehrdienstes sei der Übergang zu einer Präsenzarmee, welche die Nutzungsdauer der Soldaten in eine vernünftige Relation zum Ausbildungsaufwand setzt, genauso gefährdet, wie die Aufrechterhaltung der Sozialdienste durch die überzogene Verkürzung des Zivildienstes. Wenn man im Lichte der modernen Terrorbedrohung an einem effizienten Bundesheer und aufbauend auf die Erkenntnis einer überalternden Gesellschaft an einem funktionierenden Zivildienst interessiert sei, dann wäre es, so Bösch abschließend, ein Gebot der Stunde, nicht an der Dauer des Wehr- und Zivildienstes zu rütteln. (Schluß)

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