WK-Wahl: RFW präsentierte Kandidaten der Sparte Tourismus

Klagenfurt, 2005-01-19 (fpd) Im Zuge einer Pressekonferenz präsentierte heute der Kärntner Obmann des Ringes Freiheitlicher und Unabhängiger Wirtschaftstreibender, WK-Vizepräs. LAbg. Albert Gunzer die Spitzenkandidaten in der Sparte Tourismus zur WK-Wahl. Er zeigte sich stolz, dass er insgesamt bereits 1300 Kandidaten gewinnen konnte, die alle aktiv im eigenen Betrieb tätig sind und daher auch wissen, wovon sie sprechen und wofür sie sich einsetzen.

Spitzenkandidatin in der wichtigen Fachgruppe Tourismus ist Frau Andrea Lenzhofer. Sie führt einen Leitbetrieb, ein 4 Sterne-Hotel in Gundersheim im Gailtal. Da Frau Lenzhofer einen Ganzjahresbetrieb führt und es ein zentrales Anliegen des RFW ist, den Ganzjahrestourismus in Kärnten zu forcieren, sieht Gunzer in ihr einen besonderen Gewinn für Kärntens Tourismus. "Sie wird in der Wirtschaftskammer Kompetenz und großes Engagement einbringen", so Gunzer.

Andrea Lenzhofer setzt auf Qualitätstourismus: "Wir haben die natürlichen Ressourcen dafür und müssen diese nutzen". Da zum Qualitätstourismus auch qualifizierte Mitarbeiter gehören, fordert Lenzhofer eine Lockerung der gesetzlichen Regelungen für Lehrlinge. Diese seien so streng, dass viele Unternehmer von einer Ausbildung Abstand nehmen. "Ohne Lehrlinge gibt es jedoch auch keine qualifizierten Fachkräfte", so die Spitzenkandidatin. Ein weiteres Anliegen sei ihr der Ausbau des Services der Wirtschafskammer. Viele Fördermittel würden wegen bürokratischer Hürden nicht genützt, speziell von Klein- und Mittelbetrieben. Auch der Interessensaustausch zwischen den Unternehmern sei in den letzten Jahren eingeschlafen und sollte wieder belebt werden. "Denn nur gemeinsam sind wir stark", so Lenzhofer, die sich auch für billigere Kursbeiträge für Weiterbildungsseminare im WIFI einsetzen will. Die derzeitigen Preise seien für Betriebe unzumutbar. Um Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken fordert sie auch verschärfte Kontrollen in den Betrieben. Der Gast soll sich auf die Hotelklassifizierung verlassen können, erklärte Lenzhofer.

Als Kandidaten für die Fachgruppe Hotellerie präsentierte Gunzer Klaus Richler, der sein Strandhotel in St. Kanzian/Klopeiner See führt. Es freue ihn, mit Richler einen erfahrenen, konsensfähigen Unternehmer, der über den Tellerrand hinausschaut, gewonnen zu haben, erklärte Gunzer.

Richler, der seinen Betrieb lediglich im Sommer führen kann, versteht die Sorgen der Unternehmer, die mit einer Saison über die Runden kommen müssen. Er werde sich besonders dafür einsetzen, den Sommertourismus zu einer längeren Auslastung zu führen. Die Wirtschaftskammer lasse hier jegliche Impulse vermissen. "Diese kommen Gott sei Dank vom Landeshauptmann Haider und Tourismusreferenten Pfeifenberger. Die Wirtschaftskammer belässt es dabei Wasser zu predigen und Wein zu trinken", so Richler. Auch die Wichtigkeit der Billigfluglinien für den Tourismus wurde leider nicht von der Wirtschaftskammer erkannt, sondern von der Landespolitik initiiert, kritisierte Richler die Wirtschaftskammer, die eher torpediert anstatt mit dem Land zusammen zu arbeiten. "Das muss sich ändern. Auch die Hemmschwelle der Kleinunternehmer, Dienste der Wirtschaftskammer in Anspruch zu nehmen, muss den Kollegen genommen werden. Richler fordert weiters die Reduktion der Krankenkassenbeiträge sowie die Abschaffung der Kreditsteuer.

Unter dem Motto "mehr Nutzen, weniger Kosten" verwies Gunzer nochmals auf seine Forderung nach Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften und der doppelten Grundumlage.

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