REGLER: MIT FORSCHUNGSFÖRDERUNGSSTRUKTURREFORMGESETZ WURDE AUF MÄNGEL BEREITS REAGIERT

Guter Mix von kleineren und größeren Forschungsvorhaben

Wien (ÖVP-PK) - Im vergangenen Jahr wurde mit dem Forschungsförderungsstrukturreformgesetz ein wichtiges Gesetz beschlossen, das der Kritik des Rechnungshofes in seinem Wahrnehmungsbericht hinsichtlich der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft bereits Rechnung trägt. Das stellte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Dipl.Ing. Mag. Roderich Regler, Mitglied im Rechnungshofausschuss fest. Die Überlegungen des Rechnungshofes würden vielfach auf Mängel in der Zeit davor basieren. ****

"Mit dem Forschungsförderungsstrukturreformgesetz haben wir einen wesentlichen Schritt gesetzt, der auf einen großen Teil der Mängel, die wir heute im Ausschuss besprochen haben, reagiert", so der ÖVP-Abgeordnete weiter.

Hinsichtlich der vom Rechungshof forcierten Zusammenführung der beiden Fonds wies Regler darauf hin, dass es auch nach internationalen Erfahrungen keinen Sinn mache, Fonds mit derart unterschiedlichen Aufgaben zusammenzuschließen.

Als durchaus zutreffend bezeichnete Regler die Kritik des Rechnungshofes, dass zwischen der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung eine Lücke klaffe. Regler hofft allerdings, dass diese durch die nun engere Zusammenarbeit der beide Fonds abgedeckt werde.

Hinsichtlich der vom Rechnungshof angesprochenen divergierenden Organisationsformen verwies Regler auf die bereits "historische Dimension" und die durchaus "adäquaten Strukturen". Hier sollte man nicht alles über einen Kamm scheren. Wichtig sei es aber, in Hinkunft eine "Hebelwirkung" zu erreichen, um das angestrebte Ziel von drei Prozent Forschungsanteil am BIP bis 2010 tatsächlich erreichen zu können.

Hinsichtlich der Forschungsschwerpunkte gab Regler seiner Überzeugung Ausdruck, dass man einen "Mix von kleinen und größeren Vorhaben" brauche und sich nicht nur auf die industrielle Forschung konzentrieren solle. Vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben sei auch Risikokapital notwendig. Kleinere Unternehmen seien bei Forschungen oft zwingend auf Förderungen angewiesen, während große Betriebe notwendige Forschungen in vielen Fällen auch ohne Förderungen betreiben können.
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