VP-Hoch an SPÖ-Harwanegg: Parteipolitisches Emotionalisieren bringt keine Lösung

Mobilen Postdienst im Kurbadbereich andenken

Wien (VP-Klub) - "Das Thema Schließen von Postämtern ist einfach zu heikel, um aus parteipolitischem Interesse mit den Emotionen der Favoritner Bevölkerung zu spielen", reagierte der gf. Bezirksparteiobmann der ÖVP Favoriten und Landesgeschäftsführer des ÖAAB, Alfred Hoch, auf das Unterschriftensammeln des SPÖ-Gemeinderates Harwanegg in Favoriten. Dieser möchte durch seine Aktion u.a. die Poststelle in der Kurbadstraße erhalten.

Bei einer Frequenz von 5 bis maximal 10 Kunden pro Tag ist das Postamt in der Kurbadstraße ohnehin schon am unteren Ende der Auslastung der Wiener Postämter. "Es wäre daher eindeutig vernünftiger, würde sich der SPÖ-Gemeinderat überlegen, wie man die angrenzende Seniorenresidenz und die Unternehmen vor Ort mit Postdiensten versorgen kann", so Hoch, der in diesem Zusammenhang den Vorschlag eines mobilen Postdienstes nannte: "Dieser könnte einmal am Tag das überschaubare Gebiet abfahren, Postsendungen bringen bzw. abholen und so die Menschen und Unternehmen in diesem Gebiet versorgen." Bei einer zukünftigen Verwertung des Gebietes werde man nochmals überlegen müssen, zum jetzigen Zeitpunkt ist die Schließung des Postamtes aber aus ökonomischen Gründen vertretbar, zumal die betroffenen Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden.

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