Jugendarbeitslosigkeit in OÖ seit 2000 um 51,8 Prozent explodiert

SP-Haider: Aktive Beschäftigungspolitik ist ein Gebot der Stunde

Linz (OTS) - Wieder Negativrekord bei der Jugendarbeitslosigkeit
in Oberösterreich: Vergleicht man das Jahr 2004 mit 2000 - also dem Jahr des Antritts der schwarz-blauen Bundesregierung - so stieg hier die Jugendarbeitslosigkeit im Jahresschnitt um unglaubliche 51,8%! Auch im Vergleich mit dem Vorjahr ist 2004 die Jugendarbeitslosigkeit in unserem Bundesland im Jahresschnitt weiter angestiegen. 2004 waren in OÖ durchschnittlich 8251 Jugendliche ohne Job. 2003 waren es noch durchschnittlich 8166 (jeweils inkl. Schulungen)! Besonders betroffen waren dabei weibliche Jugendliche.

Dass OÖ ein strukturelles Problem im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit hat, offenbart sich auch, wenn man den Anteil der jugendlichen Arbeitslosen an der Gesamtarbeitslosigkeit betrachtet. Oberösterreich hat mit 20,1 Prozent von allen Bundesländern den höchsten Anteil von Jugendlichen an der Gesamtarbeitslosigkeit!

Hinter uns kommen Tirol und Vorarlberg mit 19,7 % Jugendanteil an der Arbeitlosengesamtzahl. Es folgen Salzburg (18,7), Niederösterreich (17,4) und die Stzeiermark (17,1). Den geringsten Anteil an jungen Arbeitslosen gibt es in Wien mit 11,7 Prozent, der Österreich-Durchschnitt beträgt 16 Prozent.

"Diese Zahlen können nicht länger unter den Teppich gekehrt werden. Der Handlungsbedarf ist akut, für weitere Beschwichtigungen ist keine Zeit! Wenn es nicht raschest mehr aktive Beschäftigungs- und Bildungsmaßnahmen gibt, nehmen wir unserer Jugend endgültig ihre Zukunftschancen weg!", drängt Oberösterreichs SP-Landesparteivorsitzender LH-Stv. Erich Haider erneut.

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