Sburny: Regierung tut zu wenig für von Basel II betroffene KMUs

Unternehmensrücklage als Stärkung für KleinunternehmerInnen im Vorfeld zu Basel II

Wien (OTS) - Im Rahmen einer aktuellen Aussprache im
Finanzausschuss referierten gestern Wirtschaftskammervertreter und Experten zu den Auswirkungen des neuen Basler Abkommens (Basel II). Einmal mehr wurden von Leitl die Auswirkungen dieses Abkommen auf die österreichischen Unternehmen heruntergespielt. Eine klare Aufforderung an die Regierung, endlich Maßnahmen zu setzen, um die Klein- und Mittelbetriebe bei der Vorbereitung auf Basel II zu unterstützen, fehlte völlig. "Wenn auch vielleicht ein paar Giftzähne gezogen wurden, Basel II kommt. Das zu negieren, ist schlicht eine Verweigerung der Realität. Mit Basel II wird der Zugang für Klein-und Mittelbetriebe zu Kreditfinanzierungen noch schwieriger werden", befürchtet die grüne Wirtschaftssprecherin.

Anstatt zu beschwichtigen, müsse die Regierung endlich handeln und nicht immer nur das Füllhorn über die großen Unternehmen ausschütten. So würde die Einführung einer Unternehmensrücklage für Einnahmen-Ausgaben-Rechner - wie von der Grünen Wirtschaft gefordert - UnternehmerInnen die Möglichkeit geben, in guten Jahren etwas für schlechte Jahre oder für größere Investitionen anzusparen. "Dass sich Leitl lieber für die Gruppenbesteuerung stark macht, die vor allem großen Unternehmen dient, paßt gut zur Linie des ÖVP-Wirtschaftsbundes, dem die kleinen UnternehmerInnen nie ein besonders Anliegen waren", so Sburny.

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