Lopatka: Gusenbauers erste Kommunikationsprobleme mit dem neuen Kommunikationschef

Zick-Zack-Kurs der SPÖ bei Rot-Blau und ÖBB geht weiter

Wien, 19. Jänner 2005 (ÖVP-PK) "Die Hoffnung, dass sich die verwirrende Kommunikationsarbeit der SPÖ mit der Bestellung des neuen Kommunikationssprechers Josef Kalina bessert, wurde recht rasch zunichte gemacht", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. So seien die heutigen Aussagen
Alfred Gusenbauers zur FPÖ ein weiterer Beweis, dass die Linie der SPÖ weiterhin unklar ist.****

Während sich Kalina in einem Interview mit dem ORF-Report kritisch bezüglich der SPÖ-Haltung zur FPÖ geäußert habe: "Es ist gut, wenn möglichst alle miteinander reden können, um gute Lösungen für das Land zustande zu bringen. Ich habe hier manches in der Vergangenheit nicht goutiert", sagt Gusenbauer heute im Gegensatz dazu, dass man lediglich an der Rückholung von FPÖ-Wählern interessiert sei. "Es hat sich also nichts geändert. Die SPÖ befindet sich weiter auf Zick-Zack-Kurs", so Lopatka.

Auch beim Thema ÖBB wisse man weiterhin nicht, woran man bei der SPÖ sei. "Für uns ist der Kündigungsschutz nicht heilig", habe Norbert Darabos am Montag im "Kurier" gesagt, am selben Tag habe
ihm Gusenbauer in einer Aussendung widersprochen. "Wenn Gusenbauer heute von den 'kleinen ÖBBlern spricht, auf die die Regierung losgeht, stellt sich die Frage, ob er mit irreführenden Bezeichnungen eine Zweiklassengesellschaft von Arbeitnehmern einzementieren will. Ich bin gespannt wie er dies all jenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erklären will, die nicht bei den ÖBB sind", so Lopatka abschließend.

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