GPA unterstützt Beschäftigte und Betriebsräte der Austria-Tabak

Beweis für nicht vorhandene Industriepolitik der Bundesregierung

Wien (GPA/ÖGB) - "Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) wird alles unternehmen, um für die Beschäftigten der von der Schließung bedrohten Austria-Tabak-Betriebe eine Lebensperspektive und Zukunft zu eröffnen", erklärt der Leiter der Geschäftsbereichsleiter der GPA, Karl Proyer, zu den angekündigten Schließungen zweier Betriebe in Schwaz und Fürstenfeld.++++

"Dass der englische Eigentümer nach der vereinbarten Übergangsfrist die erstbeste Gelegenheit nutzt, um die Betriebsstandorte zu schließen, beweist einmal mehr, dass den großen multinationalen Konzernen heute jedes Verantwortungsgefühl für regional- und beschäftigungspolitische Anliegen fehlt. Das verantwortungslose Agieren des Gallaher-Konzerns zeigt, dass es nur mehr darum geht, Märkte zu kaufen. Menschen und deren Interessen haben in der Logik des Managements offenbar keinen Platz. Für die betroffenen ArbeitnehmerInnenvertretungen ist ein solches Agieren inakzeptabel", so Proyer.

"Es ist nun hoch an der Zeit, dass die von Schüssel, Grasser und Co. eingeleitete blindwütige Privatisierungspolitik endlich beendet wird und in Österreich wieder eine strategische Industriepolitik einkehrt, die sich von der banalen und verantwortungslosen Privatisierungslogik verabschiedet, bevor noch größerer Schaden für den gesamten Industriestandort Österreich entsteht", so Proyer abschließend.

ÖGB, 19. Jänner
2005
Nr. 16

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