AGES-Labors an Europas Spitze

Bestnoten für Bestimmung von Pflanzenschutzmittel-Rückständen im Rahmen eines europaweiten Leistungstests

Wien (OTS) - Bei der Bestimmung von Pflanzenschutzmittel-Rückständen liegen die Labors der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, im europäischen Spitzenfeld. Das zeigt ein EU-weiter Leistungs-Test, an dem sich 126 Labors aus 25 Staaten, einschließlich Norwegen und Rumänien, beteiligt haben. Die beiden Labors in Innsbruck und Wien gehören zu jenen bloß 36 Untersuchungsstellen, die sowohl bei der Zahl der gefundenen Wirkstoffe als auch bei der Genauigkeit der Bestimmung als "gut" eingestuft wurden.

Hohe Anforderungen

Der so genannte "European Commission Proficiency Test" wurde heuer zum sechsten Mal durchgeführt. Sämtliche Labors, die dazu befähigt sind, am europäischen Pestizid-Monitoring-Programm teilzunehmen, müssen sich an diesem Leistungs-Test beteiligen. In Österreich sind das nur die AGES-Kompetenzzentren Pflanzenschutzmittelrückstände in Innsbruck und Rückstandsanalytik in Wien.

Mit dem jedes Jahr durchgeführten Test sollen Qualität und Genauigkeit der Labors überprüft werden, aber auch die Vergleichbarkeit der an die Kommission übermittelten Daten. Die Labors wiederum erhalten dadurch Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Labors, die, falls erforderlich, zu Änderungen und Verbesserungen ihrer Analysequalität führen können.

Die Anforderungen beim Leistungs-Test waren hoch: Lediglich knapp die Hälfte der 126 Teilnehmer waren in der Lage, die erforderliche Zahl von Wirkstoffen zu bestimmen. Davon wurden 60 Prozent, insgesamt 36 Labors, in punkto Genauigkeit der Bestimmung als "Gut" eingestuft. "Der Test zeigt deutlich, dass wir alle Wirkstoffe, die von der EU als relevant erkannt wurden, richtig bestimmen können", sagt Friedrich Sövegjarto, Leiter des Bereichs Kompetenzzentren in der AGES.

Behandelte Tomaten im Test

Die Aufgabe der Teilnehmer war es, Pestizid-Rückstände in Tomatenmark zu finden. 57 Pestizide standen zur Auswahl, die Test-Tomaten waren mit 13 Pflanzenschutzmitteln behandelt worden, sowohl auf dem Feld als auch nach der Ernte. Die Labors durften nur eine Analyse im Rahmen ihres üblichen Programms vornehmen. Das Innsbrucker Kompetenzzentrum z. B. untersuchte daher das Testmaterial routinemäßig auf 240 verschiedene Wirkstoffe, alle 13 gesuchten Pestizide wurden gefunden.

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