AGES: Eier in Österreich unter Dioxin-Grenzwert

Vorliegende Analysen-Ergebnisse: Kein Grund zur Sorge

Wien (OTS) - Zum Thema Dioxinbelastung bei Freilandeiern
informiert die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit: Bei allen vorliegenden Untersuchungen wurden in Österreich nur Dioxinwerte unter dem EU-Grenzwert von 3 Pikogramm pro Gramm Fett gefunden. Der Grenzwert bedeutet, dass nicht mehr als drei Billionstel Gramm Dioxin in einem Gramm Fett aus Eiern enthalten sein dürfen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat festgelegt, dass ein Mensch pro Kilogramm seines Körpergewichts täglich ein bis vier Pikogramm aufnehmen kann, ohne gesundheitlichen Schaden zu erleiden. Rechnet man das auf den Konsum von Eiern um, wäre der tägliche Verzehr von acht Eiern toxikologisch unbedenklich, selbst wenn jedes Ei genau mit dem erlaubten Grenzwert belastet wäre. Die akute Gefährlichkeit ist also immer im Zusammenhang mit der täglichen Gesamtaufnahme zu sehen. Aus österreichischer Sicht besteht daher nach den derzeit vorliegenden Daten kein Grund zur Sorge. Die EU hat ein eigenes Monitoring-Programm ausgearbeitet, mit dessen Hilfe Dioxinwerte europaweit kontrolliert werden.

Rückfragen & Kontakt:

AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit
und Ernährungssicherheit GmbH

Unternehmenskommunikation:
DI Oskar Wawschinek
Tel: +43 (0)50 555-25000
E-Mail: oskar.wawschinek@ages.at
www.ages.at

Fachlich:
Dr. Roland Grossgut
Tel: +43 (0)50 555-25700
E-Mail: roland.grossgut@ages.at
www.ages.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GEL0001