Wettbewerb Ronacher: Stellungnahme der Stadt Wien

Wien (OTS) - "Die Stadt Wien ist nicht die Ausloberin des Wettbewerbsverfahrens zum Umbau des Ronacher und war in den vergangenen Monaten auch in keiner Weise in die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen eingebunden", stellten der Leiter der für Architektur zuständigen Magistratsabteilung 19, DI Josef Matousek, sowie der für Stadtteilplanung verantwortlichen MA 21 A, DI Klaus Vatter, in einer ersten Replik auf die Kritik am Verfahren fest. Mit der Stadt Wien wurden zuletzt im April 2004 Gespräche geführt, diese seien danach aber nicht mehr fortgesetzt worden. "Auch unsere Bestellung in die Auswahlkommission wurde der Stadt nicht vor Versand der Bewerbungsunterlagen kommuniziert", so Matousek und Vatter. Nicht zuletzt sei offenbar auch keine Abstimmung mit der Kammer für Architekten und Ingenieurskonsulenten erfolgt.

Die Stadt Wien habe sich jedenfalls mit der Entwicklung des Wettbewerbsleitfadens verpflichtet, die Wettbewerbskultur in Wien weiter zu verbessern und vor allem den Zielsetzungen Transparenz, fairer Umgang mit Partnern, Sicherstellung der Planungsqualität bei gleichzeitiger Beachtung der Wirtschaftlichkeit in der Lösungsfindung weiter zu verfolgen. In diesem Verfahren, das wie bereits erwähnt nicht seitens der Stadt vorbereitet und ausgelobt wurde, gebe es jedenfalls einige inhaltliche Punkte, die diesbezüglich noch zu adaptieren wären. Es wäre wünschenswert, dass auch bei Projekten, die sich im wesentlichen auf die Innenraumarchitektur konzentrieren, der Leitfaden der Stadt Wien angewendet wird. "Wir sind aber zuversichtlich, dass sich die Auslobung entsprechend dem Wettbewerbsleitfaden der Stadt Wien noch modifizieren lassen wird. Die angesprochenen Punkte werden wir jedenfalls in der konstituierenden Jurysitzung einbringen", so Matousek und Vatter abschließend. (Schluss) gb

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