Martinz: Jetzt bröcklt die Eventpolitik

Schnellschuss-Politik der letzten Jahre geht zu Ende. Leiden wird das Land.

Klagenfurt (OTS) - Seit dem Sommer 2004 habe die ÖVP auf die Kürzung des Kärnten Werbung-Budgets hingewiesen. "Heute hat auch der Geschäftsführer der Kärnten Werbung erkannt, dass er zu wenig Budget hat", so LR Josef Martinz zur angekündigten Absage des Cart City Circuit.
Für Martinz sei das Go-Cart-Event am Wörther See unverzichtbar für den Tourismus in Kärnten. "Wer wird sich jetzt um die Verantwortung streiten?", fragt Martinz. Nach dem Debakel um die Seebühne offenbare sich nun das nächste Chaos. "Das ist die Offenbarung der Kultur- und Tourismuspolitik. Die Schnellschüsse rächen sich nun und fallen dem Land Kärnten auf den Kopf", so Martinz. Weder in der Kultur noch im Tourismus seien nachhaltige Konzepte und Strategien für mehrere Jahre vorhanden. "Die Verantwortlichen im Tourismus und in der Kultur waren offensichtlich die Einzigen, die die ihre eigene Schönrederei geglaubt haben", sagt Martinz.
Das Budget der Kärnten Werbung sei laut Landes-Budget 2005 um 2 Millionen Euro gekürzt worden. Anstelle von 9 Millionen Euro stünden der Bewerbung Kärntens lediglich 7 Millionen Euro zur Verfügung. 2004 habe es zu den 9 Mio. Euro noch weitere 2 Mio. Euro für die Events gegeben.
"Bilgram hat hier kläglich versagt. Es ist seine Kernaufgabe, für die entsprechenden finanziellen Mittel zu sorgen, um unser Land und die Events in entsprechendem Maß zu bewerben!", sagt Martinz. Bilgram habe laut Budget 2005 von Anfang an gewusst, dass er das Go-Cart-Event nicht finanzieren könne, doch er habe den Kopf in den Sand gesteckt und diesen Umstand sträflicher Weise für sich behalten.

Er, Martinz, trete dafür ein, dass die Filmförderung um den für das Go-Cart-Rennen benötigten Betrat reduziert werde. "Bilgram hat für die Filmförderung über 360.000 Euro reserviert. Diese Mittel wären im Go-Cart-Event wesentlich besser investiert. Außerdem gibt es im Budget der Kärnten Werbung noch einen Posten flexible Reserve, der mit 400.000 dotiert ist", berichtet Martinz. Bilgram wäre gut beraten, nicht die FP-Showpolitik zu unterstützen, sondern sich auf die Kernaufgaben der Kärnten Werbung zu konzentrieren, schließt Martinz.

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