Tsunami - Hilfswerk Austria hilft beim Wiederaufbau

Fünfköpfiges Team fliegt heute Montag nach Sri Lanka

Wien (OTS) - In den Tsunami-Krisen-Regionen löst nun allmählich die Hilfe zum Wiederaufbau die Soforthilfe der ersten Wochen nach der Katastrophe ab. Am Montag Nachmittag brach ein "Wiederaufbauteam" von fünf Mitarbeitern des Hilfswerk Austria nach Sri Lanka und Thailand auf, um dort einerseits im Rahmen der Aktion "Nachbar in Not" Familienpakete und Baumaterial zu verteilen und andererseits zu eruieren, was genau benötigt wird und mit ihrem Know-how zum Wiederaufbau der zerstörten Fischerdörfer beizutragen. Dr. Heidi Burkhart, Programmdirektorin des Hilfswerk Austria: "In einem ersten Schritt werden wir jetzt nach Abschluß der Notmaßnahmen Häuser wieder aufbauen. Ein Dach über dem Kopf allein ist aber nicht genug! Sondern wir wollen neben dem rein baulichen Wiederaufbau auch eine langfristige und nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Im Klartext heißt das, dass wir die lokale Bevölkerung in die Projekte einbinden, die lokale Infrastruktur wie Werkstätten oder Greissler wieder aufbauen, Fischerboote und Fischernetze kaufen, etc. - kurz, den Menschen eine Zukunft geben. Gerade auch für Kinder und Jugendliche ist diese Zukunftsperspektive ganz wichtig - darum werden wir neben dem Bau von Waisenheimen und Gesundheitszentren auch den Bau von Grundschulen und Berufsschulen vorantreiben."

Zwei der österreichischen Helfer, ein Bau- und ein Projektleiter, werden für sechs Monate im Distrikt Galle/Sri Lanka bleiben, um dort in enger Zusammenarbeit mit der heimischen Bevölkerung den Wiederaufbau zu organisieren. Dieses Wiederaufbauteam wird bereits morgen seine Arbeit beginnen. Die drei weiteren Hilfswerk-Mitarbeiter werden nach vier Tagen weiter nach Phuket in Thailand fliegen, um dort mit Bürgermeistern der zerstörten Orte ebenfalls konkrete Gespräche über den Wiederaufbau dort zu führen. Sie werden in einer Woche wieder nach Österreich zurückkehren. Diese Wiederaufbauarbeit findet im Rahmen eines gemeinsamen "Baustein"-Projektes mit den Wirtschaftskammern Österreichs und der Industriellenvereinigung statt.

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