Wörtherseebühne: Ambrozy gegen Liquidation

Forderung nach Rechnungsprüfung, Neuausschreibung der Intendanz und Verzicht auf eine Bespielung in der Saison 2005

Klagenfurt (SP-KTN) - Wörtherseebühne: Ambrozy gegen Liquidation

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Klagenfurt (SP-KTN) - Gegen eine Liquidation der Betreibergesellschaft der Wörtherseebühne hat sich heute, Montag, der Landesvorsitzende der SPÖ, LHStv. Peter Ambrozy, ausgesprochen. Die Liquidierung der Wörtherseefestspiele GmbH sei laut Expertengutachten die mit Abstand teuerste und langwierigste Vorgangsweise, stellte Ambrozy in einer Aussendung fest: "Nach meinem Wissensstand würde eine Liquidation zumindest ein halbes Jahr dauern und zu hohe Kosten verursachen". Einmal mehr bekräftigte der Kärntner SPÖ-Chef seine Forderung nach einer Neuausschreibung der Intendanz und verlangte neuerlich einen Verzicht auf eine Bespielung in der Saison 2005.

Scharfe Kritik übte der SPÖ-Vorsitzende an den Plänen Haiders in jedem Fall 2005 spielen zu wollen. "Jeden Tag tauchen neue Kosten auf. Immer mehr erweist sich die Wörtherseebühne als Fass ohne Boden. Ohne gründliche Rechnungsprüfung hört sich das Theater auf."

Die Seebühne sei längst zu einem Synonym für eine verfehlte und verschwenderische Kulturpolitik geworden. Eine ökonomische und kultureller Nachdenkpause ist deshalb für Ambrozy die einzige Chance, die Wörtherseefestspiele zu retten. "Aus politischer Rechthaberei ein Notprogramm 2005 auf die Beine zu zwingen, wäre eine Unverschämtheit gegenüber den Kärntner Steuerzahlern".

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