Gegendarstellung "Jüdische Filmwoche"

Frau Monika Kaczek begehrt die Veröffentlichung nachstehender Gegendarstellung

Wien (OTS) - Unter der Überschrift "B´NAI B´RITH DISTANZIERT SICH VON JÜDISCHE FILMWOCHE" wird mir in der APA-OTS-Aussendung Nr. 0247 vom 23.11.2004, 16.56 Uhr der ZPCL der B´nai B´rith vorgeworfen, ich hätte als Projektverantwortliche (der jüdischen Filmwoche Wien) die österreichischen Medien im ORF bezichtigt, "den Nahost-Konflikt einseitig zu Gunsten (!!!) Israels darzustellen", womit sich die Notwendigkeit ergebe, "dieses Bild mittels des Festivals zu korrigiere".

Die Behauptung, ich hätte die österreichischen Medien im ORF bezichtigt, den Nahost-Konflikt einseitig zu Gunsten Israels darzustellen, ist unwahr. Tatsächlich habe ich im Ö1 Morgenjournal vom 18.11.2004 gesagt: "Wenn wir uns die Berichte in den Medien anschauen, ist es ja doch oft, dass man ein eher einseitiges Bild bekommt, und uns war es natürlich besonders wichtig, dass wir auch die Entstehungsgeschichte des Staates Israel, auch von Seite der Palästinenserinnen und Palästinenser uns einmal näher anschauen." Von einer einseitigen Berichterstattung zu Gunsten Israels, die mit dem Festival zu korrigieren wäre, habe ich gegenüber dem ORF nicht gesprochen.

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