Gorbach: Umfaller von SPÖ-Darabos, chaotischer SPÖ-Kurswechsel beim Kündigungsschutz

Wien (OTS) - "Gestern noch war für SPÖ-Geschäftsführer Norbert Darabos der Kündigungsschutz bei den ÖBB-Bediensteten 'nicht heilig’, heute steht für ihn die Lockerung desselben nicht mehr auf der Tagesordnung - wer soll sich bei diesem chaotischen Wechselspiel noch auskennen, zeigte sich Vizekanzler Hubert Gorbach nach dem Meinungsschwenk, den Darabos von einem Kurier-Interview gestern zu einer SPÖ-Aussendung heute vollzogen hat, verwundert.

"Offenbar gibt es in der SPÖ sehr wohl Einzelne, die erkannt haben, dass die Lockerung des Kündigungsschutzes notwendig ist, um die ÖBB zu einem normalen Unternehmen zu machen", sagte Gorbach. Allem Anschein nach habe sich Darabos intern jedoch gegen die Privilegien-Bewahrer in der SPÖ nicht durchsetzen können und deshalb diesen Kurswechsel vollziehen müssen, so der Vizekanzler.

Er selbst fordere die Lockerung des Kündigungsschutzes bereits seit fast zwei Jahren. Die Öffentlichkeit habe kein Verständnis für ein derartiges Sonderrecht, so Gorbach. Die ÖBB-Mitarbeiter sollten nicht schlechter gestellt werden als andere, aber auch nicht besser, betonte der Minister. "Wir müssen dem ÖBB-Management Werkzeuge in die Hand geben, damit sie die ÖBB wie ein normales Unternehmen führen können. Es kann nicht sein, dass die Frühpenisonierung der einzige Weg ist, Mitarbeiter abzubauen", schloss Gorbach.(Schluss bxf)

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