ÖAMTC fordert Schihelmpflicht

Zwei Drittel der Kinder mit Helm unterwegs

Wien (ÖAMTC-Presse) - Dauereinsatz für die ÖAMTC-Notarzthubschrauber auf den Schipisten. Allein am vergangenen Wochenende flogen die gelben Hubschrauber 116 Einsätze, den überwiegenden Teil nach Schiunfällen. Aufgrund des Schneemangels sind die Pisten zwar bestens präpariert aber beinhart. Dementsprechend schwer sind auch die Verletzungen bei Stürzen. Neben komplizierten Brüchen gibt es verstärkt schwere Kopfverletzungen. ÖAMTC-Vizepräsident Univ. Prof. Dr. Harald Hertz fordert eine Helmpflicht für Kinder.

Obwohl das Sicherheitsbewusstsein auf den Pisten gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen ist, sind nach Beobachtungen der Christophorus-Piloten noch immer rund ein Drittel der Kinder ohne Helm unterwegs. Einen positiven Trend zum Schihelm wurde bei Erwachsenen registriert. ÖAMTC-Vizepräsident und Unfallchirurg Dr. Harald Hertz hofft, dass diese Entwicklung weiterhin anhält, trotzdem sind noch zu viele mit ungesichertem Kopf unterwegs: "Nach einem Schiunfall erleidet jedes fünfte Kind zum Teil schwerste Kopfverletzungen. Mit einem Schihelm wird das Verletzungsrisiko auf nur noch 15 Prozent reduziert."

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ÖAMTC-Pressestelle/Manfred Pfnier

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