ARBÖ-Pannenstatistik: Jede neunte Panne ist auf Elektronik zurückzuführen - BILD/GRAFIK

Mobiles Fehler-Diagnosegerät von ARBÖ und Würth entwickelt Wien (OTS) - "Elektronische Pannen waren 2004 weiter im Vormarsch. Bereits jede neunte Panne ist auf elektronische Mängel zurückzuführen", hebt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar angesichts der Pannenursachenstatistik seiner Organisation hervor.

Der ARBÖ hat auf diese Herausforderung reagiert und gemeinsam mit der Firma Würth ein mobiles Fehler-Diagnosegerät entwickelt. Damit können elektronische Pannenursachen rasch festgestellt und effizient behoben werden.

Das selbstentwickelte ARBÖ-Spezialinstrument setzt in der praktischen Pannenbehebung neue Maßstäbe. "Das neue Pannendienst-Diagnosegerät ist auf die gängigsten Elektropannen zugeschnitten und kaum größer als ein Taschenrechner", erklärt ARBÖ-Schulungsleiter Gottfried Moser, der den Prototyp für das praxisnahe Gerät entwickelt hat. "Es funktioniert ohne jegliche Aufladezeit und selbst bei widrigstem Wetter", zählt der findige ARBÖ-Techniker aus Tirol weitere Vorteile auf.

Produziert wird der auf den ARBÖ maßgeschneiderte Pannen-Detektor in Mini-Format von der Firma Würth. Alle ARBÖ-Pannenfahrzeuge werden mit diesem einzigartigen Instrument ausgestattet sein.

Kritik übt der ARBÖ neuerlich an der Regierung vor drei Jahren beschlossenen Verlängerung der Intervalle bei der "Pickerl"-Überprüfung. Dr. Hellar: "Es stellt sich heraus, dass gerade PKW moderner Bauart anfällig für elektronische Störungen sind. Bei einer jährlichen Begutachtung gemäß §57a Kraftfahrgesetz könnten solche Fehler rechtzeitig entdeckt werden, noch bevor es zu einer Panne kommt". Eine Rückkehr zum jährlichen "Pickerl" brächte mehr Sicherheit im Straßenverkehr und erspart Autofahrern unnötigen Ärger und höhere Geldausgaben. "Die Verlängerung der Intervalle stellt sich auch umweltmäßig als Bumerang heraus, weil erhöhte Abgaswerte zu spät korrigiert werden".

Laut ARBÖ-Pannenursachenstatistik (Graphik) waren 2004 schon 11 Prozent aller Pannen oder - wie eingangs gesagt - jede neunte Panne eindeutig auf elektronische Ursachen zurückzuführen. Vor einem Jahr waren es noch 9,5 Prozent oder jede zehnte Panne.

Damit rangiert die Elektronik auf Platz vier der Pannenursachenstatistik, gleich hinter elektrischen Defekten (30,2 Prozent),leeren bzw. defekten Batterien (16 Prozent) und mechanischen Mängeln (15 Prozent). Auf den Plätzen folgen zugesperrte Fahrzeuge (5 Prozent), Falschtanker (4,5 Prozent) und Reifenpannen (4 Prozent), wobei alle drei Pannenursachen gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen haben.

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