Auer: Post muss noch großen Schritt entgegenkommen

Lösungsansätze für Gemeinden werden konkreter

Klagenfurt (OTS) - Ein erster Lösungsansatz für die von der Schließung bedrohten Postämter zeichnet sich ab. "Die zähen Verhandlungen zeigen, dass durchaus Bewegung in die Sache kommt", zeigt sich Auer erfreut. Es würden seitens der Post AG bereits Angebote zur Übersiedelung der Postämter ins jeweilige Gemeindeamt gemacht, wobei die Investitionen von der Post getragen würden. Gleichzeitig stellt die Post eine Ganztagesarbeitskraft für jeweils zwei Gemeinden zur Verfügung.

"Einen konkreten Vorschlag gibt es dazu für die Gemeinden Sirnitz und Deutsch-Griffen im oberen Gurktal", gibt Auer bekannt. Bei den Verhandlungen bleibe zur Zeit aber die dritte betroffene Gemeinde im Oberen Gurktal auf der Strecke. In der Gemeinde Glödnitz wurde nämlich bereits vor drei Jahren das zweite Postamt in Klein Glödnitz geschlossen. "Abgesehen davon, dass den Glödnitzern damals der Bestand des nunmehr einzigen Postamtes versprochen wurde, ist auch im Hinblick auf das Tourismusprojekt Flattnitz der Weiterbestand unbedingt notwendig", fordert Auer.

Damit zeigt sich für den Kärntner Abgeordneten, dass noch viel Arbeit für tragbare Lösungen bestehe: "Die ersten Angebote an die Gemeinden waren unzumutbar. Wenn ein Postpartner oder eine Post-Service-Stelle mit rund 100,- Euro monatlich abgespeist werden soll, dann werden sie niemanden finden!" Die Erfahrungen der letzten Schließungswelle habe gezeigt, dass eine wesentlich höhere Abgeltung notwendig sei. Auer verlangt daher einen Betrag von rund 500,- Euro pro Monat für die Übernahme einer Partnerschaft oder Servicestelle. (Schluss)

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