EUROPÄISCHE FRAUENUNION IN GROSSER SORGE UM OPFER DER FLUTKATASTROPHE IN SÜDOST-ASIEN

Vorstandssitzung der EFU in Brüssel

Brüssel/Wien, 14. Jänner 2005 (ÖVP-PK) Mit Entsetzen und großer Sorge reagiert auch die Europäische Frauenunion (EFU) auf die furchtbare Flutkatastrophe in Südost-Asien. Bei der Vorstandssitzung der EFU heute, Freitag, in Brüssel, äußerte die internationale Vorsitzende der EFU, Ingrid Tichy-Schreder, die Besorgnis der EFU-Mitgliedsstaaten über die enormen Opfer- und Vermisstenzahlen und das Schicksal hunderttausender Menschen in den betroffenen Gebieten. "Als Vereinigung europäischer Frauenorganisationen mit NGO-Status gilt unsere Sorge dem Wiederaufbau im Katastrophengebiet und den vielen Frauen und Kindern, die nun ohne Lebensgrundlage dastehen und auf internationale Hilfe angewiesen sind", so Tichy-Schreder und ihre Stellvertreterin, die Britin Peta Payne, am Rande der Sitzung im Namen aller Vorstandsmitglieder. ****

Die Teilnehmerinnen an der Vorstandssitzung haben mit ihren Berichten über die Opferzahlen in ihren europäischen Ländern bei allen große Betroffenheit ausgelöst. Vor allem die Länder Schweden, Deutschland und Großbritannien haben nach der Katastrophe viele Tote und Vermisste zu beklagen.

"Wir alle werden in unseren EFU-Mitgliedsländern darauf drängen, dass die Hilfe und Unterstützung der Menschen vor allem in Südost-Asien und die Spendenfreudigkeit unserer europäischen Staaten nicht abebbt, wenn das mediale Interesse nachlässt. Wir haben uns daher in unserer Vorstandssitzung darauf verständigt, darauf in den einzelnen europäischen Staaten besonders zu achten und zu drängen", kündigte Tichy-Schreder an.

Wichtig und unterstützenswert sei es für die Zukunft auch, aus der schrecklichen Erfahrung zu lernen und europa- und weltweit ein funktionierendes Krisenmanagement voranzutreiben. "Das betrifft die Europäische Union genau so wie die UNO", so Tichy-Schreder. "Wichtig ist, im Fall des Falles schnell und effizient vor Ort helfen zu können."
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