EU/USA - Swoboda: Europa muss selbstbewusst auftreten

Wien (SK) "Der von EU-Außenkommissarin Ferrero-Waldner angestrebte Ausbau der Kooperationsformen zwischen EU und USA ist zu begrüßen", so Hannes Swoboda, SPÖ-Europaabgeordneter und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments, heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Entscheidend ist, dass Europa diesbezügliche Angebote aber mit Selbstvertrauen und aus einer Position der Stärke heraus unterbreitet". ****

Es müsse besonders die Rolle der Vereinten Nationen gestärkt und damit das Prinzip des Multilateralismus im transatlantischen Verhältnis betont werden. "Wichtig ist vor allem die Absage an einseitige militärische Aktionen, was auch die EU-Außenkommissarin gegenüber den USA unmissverständlich klar zu machen hat", betont Swoboda. Konkret nennt der EU-Abgeordnete in diesem Zusammenhang eine gemeinsame Iran-Politik: "Der Iran muss zur Kooperation eingeladen werden, Drohgebärden sind kontraproduktiv. Weiters sind demokratische Bewegungen und Strukturen in allen arabischen Staaten zu unterstützen und nicht nur dort, wo dies den USA entgegen kommt."

Swoboda abschließend: "Grundsätzlich sollte die EU mit den USA rasch konkrete gemeinsame Projekte angehen, vor allem ein einvernehmlicher Ansatz zur Lösung des Nahost-Konflikts ist dabei vordringlich". (Schluss) ps/mm

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