Kukacka: AUA gebührt großer Dank für die Heimholung der österreichischen Flutopfer!

Insgesamt hat die AUA vom 27.12. bis zum 12.01. 28 Flüge aus Bangkok, Colombo und Phuket durchgeführt mit einer Gesamtkapazität von rund 6.500 Sitzen

Wien, 14. Jänner 2005 (OTS) - "Den Austrian Airlines, dem
Flughafen Wien und seinen Mitarbeitern gebührt unser großer Dank und unsere Anerkennung für den vorbildlichen und engagierten Einsatz bei der Abwicklung der Flüge zur Heimholung der Flutopfer in Südostasien. Die AUA hat als österreichischer Leitbetrieb in einer sehr schweren Zeit Verlässlichkeit bewiesen und vielen Österreichern, aber auch anderen Bürgern aus der EU geholfen, wieder schnell und sicher in die Heimat zurückzukehren", erklärte heute, Freitag, der für die Luftfahrt zuständige Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka. Insgesamt habe die AUA im Zeitraum vom 27.12.2004 bis zum 12.01.2005 28 Flüge aus Bangkok, Colombo und Phuket durchgeführt mit einer Gesamtkapazität von rund 6.500 Sitzen. Davon seien am 30. Dezember drei Sonderflüge zur Rückholung abgewickelt worden, unter anderem auch mit ca. 100 deutschen Staatsbürgern an Bord, so der Staatssekretär. ****

Auf den Direktflügen aus der Krisenregion wurden im Zeitraum vom 26.12 bis 12.1. insgesamt mehr als 5.000 Passagiere nach Wien befördert. Derzeit lasse sich aber noch nicht exakt abschätzen, wie viele davon von der Katastrophe unmittelbar betroffene waren. Pro ankommenden Flug zwischen 27.12. und 31.12.2004 waren rund 40 AUA-Mitarbeiter der Station Wien und des Special Assistance Team abgestellt, die gemeinsam mit den Vertretern der Polizei, des österreichischen roten Kreuzes, des Flughafen Wien und Kriseninterventionsteams die Betreuung nach der Ankunft und während der notwendigen Erfassung der Personalien in einem eigens vom Flughafen eingerichteten Ankunftsgate übernahm. "Insgesamt waren seitens der AUA im Zeitraum von 26.12. bis 31.1. mehr als 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen involviert, von denen viele ihren Weihnachtsurlaub unterbrachen um zu helfen. Ihnen gebührt unser ganz besonderer Dank", betonte der Staatssekretär.

Auch der Flughafen Wien habe engagiert die Ankommenden unterstützt und professionell für einen reibungslosen Anlauf der Rettungsaktionen gesorgt, betonte Kukacka. Neben der Einrichtung des Ankunftsgates, um die Zusammenführung der Angehörigen ungestört durchzuführen zu können, wurde auch ein eigenes Kleiderlager zur Versorgung der Flutopfer installiert. Insgesamt wurden vom Flughafen 30 Mitarbeiter zusätzlich zur Verfügung gestellt.

Im Zeitraum vom 29.12. bis 10.01. wurden auf Austrian Flügen aus der Krisenregion 24 verletzte Personen liegend transportiert, ab dem 29.12. waren auf allen Flügen in die Region standardmäßig zwischen zwei und vier Krankenbetten eingebaut, so Kukacka. Zum raschen Einbau der Krankenbetten wurde das Technikerteam in Bangkok um zwei, in Phuket um einen Techniker verstärkt. Auch bei der Beförderung der dringend benötigten Hilfsgüter habe die AUA ihre Kapazitäten voll ausgeschöpft. So wurden von 27 Dezember bis 11 Jänner rund 130 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter in Abstimmung mit professionellen Hilfsorganisationen in die Krisenregion befördert kostenlos - als Fracht-Verkauf hätte die AUA damit die stattliche Summe von rund 600.000 Euro lukrieren können. Teilweise seien die Hilfsgüter auch in den Kabinen befördert worden, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, führte Kukacka aus.

In enger und reibungsloser Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz konnte die AUA ab dem 27 Dezember auf allen Flügen in die Krisenregion die notfallmedizinische und psychosoziale Versorgung sicherstellen. Bis 10. Jänner wurden 59 Notfallmediziner und Sanitäter kostenlos von Wien in die betroffene Region und retour befördert. "Mit diesem beachtlichen Einsatz hat die AUA nicht nur den betroffenen Österreichern der Flutkatastrophe rasch geholfen, sondern auch ihre Leistungsfähigkeit in Krisensituationen unter Beweis gestellt", schloss Kukacka.

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