Fernwärme: Kabas fordert Ende undurchsichtiger Abrechnungen

Mehr als 300 Prozent Differenz bei den Kosten pro "Teilstrich"

Wien (OTS) - Wien, 14.01.05 (fpd) - Die Unmut der Kunden über die krausen Abrechnungspraktiken der Fernwärme Wien hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Das FPÖ-Bürgertelefon läuft heiß. Das ist kein Wunder bei den dubios anmutenden Verrechnungsmethoden, sagte dazu der Wiener FPÖ-Klubobmann Mag. Hilmar Kabas. Während manchen Kunden nur knapp über fünf Euro pro Teilstrich zahlen, werden anderen dafür fast 20 Euro abgeknöpft.

In der Donaustädter Wohnhausanlage Saikogasse 6 + 8 verrechnet die Fernwärme pro Teilstrich satte 19,5 Euro, in der Leopoldstädter Engerthstraße 193 nur 7,90 Euro, in der Simmeringer Hauptstraße 40 knapp 9 Euro, am Rennbahnweg im 22. Bezirk 6,90 Euro und in der Meidlinger Aßmayergasse 27 gar nur 5,20 Euro.

Diese krassen Unterschiede sind nicht argumentierbar. Gas etwa kostet in ganz Wien für Privatkunden rund 51 Cent pro Kubikmeter. Ein Fernwärme-Kunde in der Saikogasse 6 musste durch die undurchsichtigen Berechnungen um 26 Prozent mehr als Vorjahr bezahlen, obwohl er 23 Prozent weniger Energie verbraucht hat. Grund ist, dass sich der Preis für einen Teilstrich um vier Euro erhöht hat. Es ist eine bodenlose Frechheit, wenn die Menschen fürs Energiesparen auch noch bestraft werden, meint Kabas.

Wenn die Fernwärme sagt, dass der Preis pro Teilstrich "von einer Vielzahl technischer und physikalischer Faktoren (Strenge des Winters!!!, Art der Gebäudeisolierung, etc.) abhängt", so fühlen sich die Kunden völlig zu Recht gefrotzelt. Kabas fordert daher die Fernwärme auf, ihre undurchschaubaren Verrechnungsmethoden umzustellen und den Kunden nicht mehr Geld für weniger Leistung aus der Tasche zu ziehen. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: 4000/81747, 0664/1307815

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001