Oberhauser: Patientenfreundlichkeit statt Chaospolitik

Diskussion um "Chefarztpflicht neu" symptomatisch

Wien (BSA). "Symptomatisch und patientenfeindlich" bezeichnet die Vorsitzende der sozialdemokratischen ÄrztInnen im Bund Sozialdemokratischer Akademiker (BSA), Dr. Sabine Oberhauser, die derzeitige Diskussion um das Chaos der "Chefarztpflicht neu" bei der Medikamentenverschreibung. ****

"Immer wieder das gleiche unwürdige Schauspiel: Es wird eine Verordnung erlassen oder ein Gesetz beschlossen. Warnungen werden in den Wind geschlagen, die Umsetzung funktioniert nicht, die zuständige Ministerin putzt sich an anderen ab und die leidtragenden PatientInnen müssen die Suppe auslöffeln", skizziert Oberhauser das, was von Regierungsseite "verantwortungsvolle Politik" genannt wird.

Oberhauser weiter: "Wir brauchen Patientenfreundlichkeit und nicht Chaospolitik. Voraussetzung dafür ist, dass Reformen und Änderungen gemeinsam erarbeitet werden und es eine pragmatische Umsetzung gibt. In diesem Sinne sollte schnellstens eine Lösung der 'Chefarztplicht neu' erarbeitet werden". Die Ankündigung der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), gemeinsam mit der Ärztekammer ausführlich zu informieren, bezeichnet Oberhauser als erfreulich. (Schluss) ps/mm

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