"Vorarlberger Nachrichten" Kommentar: "Wo nichts ist, geht's nicht" (Von Johannes Huber)

Ausgabe vom 14. Jänner 2005

Wien (OTS) - Der Inhalt wird bisweilen als irgendeine Nebensächlichkeit betrachtet: Was bei der Volkspartei und den Freiheitlichen so ist, das ist bei den Sozialdemokraten und den Grünen nicht anders.
Die Sozialdemokraten hatten sich gestern ins Wiener Haus der Lotterien zu einer Neujahrkonferenz zurückgezogen, um grundsätzliche Fragen zu diskutieren. Was die Öffentlichkeit erfuhr, war freilich dies: Gusenbauer und Co. werden schon bald einen Kommunikationschef erhalten; Josef Kalina, der Auserwählte, soll garantieren, dass sie sich künftig etwas vorteilhafter präsentieren.
Die Grünen versammelten sich unterdessen im burgenländischen Rust. Dem Vernehmen nach hatten auch sie sich vorgenommen, substanzielle Fragen zu behandeln. Ob sie dazu gekommen sind, ist allerdings offen geblieben. Parteichef Alexander Van der Bellen hat sich nach außen hin jedenfalls nicht weiter bemüht, diesbezüglich etwas zu berichten. Im Gegenteil, seine Botschaft lautete nur, dass man endlich mitregieren wolle.
Wie auch immer: Ausgerechnet Josef Kalina weiß, dass schon ein wenig Substanz notwendig wäre, um in der Politik erfolgreich sein zu können - hat er sich als "Spin-Doctor" (Sprecher) doch jahrelang um den letztendlich gescheiterten Kanzler Viktor Klima gekümmert.

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