Flutkatastrophe: In Kärnten ziehen alle an einem Strang

Beim Projektierungsgipfel wurden erste konkrete Maßnahmen für die Errichtung eines "Kärnten Dorfes" in Indonesien getroffen

Klagenfurt (LPD) - Zu einem Projektierungsgipfel für die Hilfsmaßnahme der Flutkatastrophe in Südostasien lud heute, Donnerstag, LH Jörg Haider Vertreter der Wirtschaft, Banken und Medien in den Spiegelsaal der Landesregierung. Einhelliger Tenor aller Beteiligten: Ab kommender Woche startet in ganz Kärnten, mit Unterstützung der Kärntner Medien, eine großangelegte Spendenaktion. Mit den Spendengeldern der Kärntner Bevölkerung, von Wirtschaftbetrieben, Banken und mit Mitteln des Landes wird Kärnten so rasch wie möglich unter dem Motto "Kinder in Not - wir bauen ein Kärnten Dorf in Indonesien" für Waisenkinder und Witwen dieses Projekt errichten.

Als ersten konkreten Schritt nannte der Landeshauptmann die Entsendung einer Delegation vor Ort in der kommenden Woche. Ihre Aufgabe wird es sein, so rasch wie möglich ein Grundstück für das Dorf zu finden, mit der örtlichen Regierung über den Ankauf zu verhandeln und die notwendigen Maßnahmen dafür zu setzen. In allen Kärntner Banken werden ab kommender Woche Spendenkonten für das Projekt eröffnet werden. In weiterer Folge ist zudem ein ORF-Radio Kärnten Spendentag und eine Spendengala geplant, gab Haider bekannt.

Dass konkrete Hilfe keine leere Worthülse ist, wurde im Rahmen des Projektierungsgipfel ebenfalls bewiesen. Wie der Landeshauptmann mitteilte, stellt die Hypo Alpe-Adria Bank sofort 100.000 Euro für die Errichtung einer Wasseraufbereitungsanlage zur Verfügung. Die anwesenden Vertreter der KELAG und Kärntner Sparkasse sagten vor Ort 50.000 bzw. 60.000 Euro Soforthilfe zu.
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